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Forenexperte: Dr. med. Christoph Wachter
Forum Chronische Schmerzen
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Stand: 28. Februar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei Muskelschmerzen (Myalgie) gelingt die Diagnose in vielen Fällen bereits anhand der Krankengeschichte und der geschilderten Symptome der Betroffenen (Anamnese). Am häufigsten ist eine Muskelverspannung (z.B. durch Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel) oder eine Verletzung (z.B. Zerrung, Prellung oder Muskelkater durch Sport) der Grund dafür, dass Muskeln schmerzen. Weitere Untersuchungen, zum Beispiel Ultraschall oder Röntgen, helfen, die Verdachtsdiagnose zu bestätigen beziehungsweise der Ursache für den Muskelschmerz genauer auf den Grund zu gehen.
Bei Muskelschmerzen (Myalgie) besteht der erste Schritt zur Diagnose darin, die Krankengeschichte (Anamnese) zu erheben: Hierbei fragt der Arzt nach Art, Ort und Ausmaß der Muskelschmerzen. Diese Angaben können bereits wesentliche Hinweise auf die Ursachen der Muskelschmerzen liefern. Vor allem der Verlauf der Schmerzen ist für die Diagnose wichtig: Treten sie beispielsweise plötzlich auf, wie es häufig bei Muskelverletzungen oder Krämpfen der Fall ist? Hat sich ein Bluterguss (Hämatom) gebildet (z.B. eine mögliche Folge bei Prellungen)? Verschwinden die Muskelschmerzen bald wieder oder bleiben sie hartnäckig bestehen (wie bei einem Bandscheibenvorfall)? Wann sind die Muskelschmerzen heftiger zu spüren, in Ruhe oder bei Belastung, tags oder nachts?
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