Müdigkeit: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. März 2017)

Sucht jemand wegen Müdigkeit einen Arzt auf, besteht der erste Schritt zur Diagnose in einer ausführlichen Befragung – um beispielsweise Folgendes zu klären:

  • Ausmaß der Müdigkeit: Verspüren Sie eher einen Energiemangel oder Schläfrigkeit oder sind Sie oft so müde, dass Sie einnicken?
  • Dauer der Müdigkeit: Seit wann fühlen Sie sich ständig müde und schlapp?
  • Tageszeitlicher Verlauf: Sind Sie schon morgens immer müde oder setzt die Müdigkeit später ein? Sind Sie dann gleichbleibend müde oder nimmt die Müdigkeit und Abgeschlagenheit im Lauf des Tages zu / ab?

Um die Ursache einer Müdigkeit abzuklären, sind auch Informationen zur beruflichen, familiären und sonstigen sozialen Situation wichtig. Darüber hinaus können für die Diagnose weiterführende Angaben hilfreich sein. So wird der Arzt beispielsweise wissen wollen, …

  • … wie lange Sie schlafen und wie Ihre Schlafqualität ist,
  • … ob Sie auffällig zu- oder abgenommen haben,
  • … ob Sie schnarchen,
  • … welche Medikamente Sie einnehmen,
  • … ob bestimmte Umwelteinflüsse eine Rolle spielen könnten.

Um nach organischen Ursachen der Müdigkeit zu suchen, ist eine körperliche Untersuchung nötig: Hierbei tastet der Arzt vor allem die Leber, Milz und Lymphknoten ab, hört das Herz und die Lunge ab und kontrolliert die oberen Atemwege und Schleimhäute. Außerdem ist es ratsam, Muskelkraft und -reflexe zu kontrollieren.

Je nachdem, welche Gründe der Arzt hinter der Müdigkeit vermutet, können weitere Untersuchungen folgen, zum Beispiel:


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