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Magenschmerzen

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (22. Juli 2016)

© Jupiterimages/iStockphoto

Magenschmerzen kennen viele Menschen aus eigener Erfahrung. Meist treten sie nur kurzfristig auf, manchmal auch über einen längeren Zeitraum. Ein anderer Ausdruck für Magenschmerzen lautet Gastralgie.

Magenschmerzen können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen, zum Beispiel durch Magenkrämpfe. Häufig fühlen sich Magenschmerzen aber auch scharf, brennend oder dumpf an. Zum Teil gehen sie mit anderen Beschwerden einher, wie etwa

Die meisten Menschen ordnen Schmerzen, die im Oberbauch links bis mittig auftreten, dem Magen zu. Doch nicht immer entstehen diese als Magenschmerzen empfundenen Beschwerden tatsächlich im Magen. Stattdessen können sie auch von anderen Organen, wie dem Darm, der Bauchspeicheldrüse oder dem Herzen herrühren.

Was sind Magenkrämpfe?
Magenkrämpfe sind im Grunde nichts weiter als starke Magenschmerzen, die plötzlich und oft auch in kurzen Abständen hintereinander auftreten. Häufig treten Magenkrämpfe – wie sonstige Magenschmerzen auch – zusammen mit anderen Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen oder Durchfall auf. Magenkrämpfe können ganz verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel einen Magen-Darm-Infekt oder auch Stress.

Je nach Ursache können bereits einfache Maßnahmen Magenschmerzen oder Magenkrämpfe lindern. Häufig bessert zum Beispiel schon ein wenig Wärme oder ein Kräutertee die Beschwerden. Vor allem Pfefferminz-, Melissen- oder Kamillentee sind hier zu empfehlen.

Ist zu viel Magensäure die Ursache der Magenschmerzen, können säurebindende Medikamente (Antazida) sinnvoll sein – oder eine Änderung der Essgewohnheiten. Zu fettes oder scharfes Essen etwa fördert die Magensäureproduktion. An zu viel Magensäure können jedoch auch Alkohol und Zigaretten schuld sein.

Treten die Magenschmerzen oder Magenkrämpfe über einen längeren Zeitraum auf oder mehrmals in der Woche, ist es ratsam, die Beschwerden ärztlich abklären zu lassen. Ebenso, wenn weitere Symptome hinzukommen, wie zum Beispiel Fieber oder ein allgemeines Krankheitsgefühl.

Hängen die Magenschmerzen mit zu viel Stress zusammen, ist es auf lange Sicht sinnvoll, regelmäßig Entspannungsübungen zu praktizieren. Empfehlenswert sind hier Entspannungsmethoden wie das autogene Training oder die progressive Muskelentspannung.



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