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Lymphknotenschwellung

(Stand: 25. August 2009)

Lymphknotenschwellung: Definition

Lymphknoten sind die Filterstationen für die Lymphflüssigkeit ("Gewebswasser"). Eine Lymphknotenschwellung kann viele Ursachen haben; von harmlosen Infekten bis hin zu schweren Erkrankungen.

Das Lymphsystem durchzieht, ähnlich wie die Blutgefäße, den Körper und dient der Abwehr von Krankheitserregern, dem Immunsystem. Die Lymphzellen (Lymphozyten) gehören zu den weißen Blutkörperchen. Lymphknoten befinden sich überall im Körper: am Hals, in der Leiste, in den inneren Organen. Lymphknoten sind unterschiedlich groß und geformt: Die Nodi unter dem Kiefer sind flach, bohnenförmig und etwa einen Zentimeter groß, die Lymphknoten im Nacken rund 0,5 Zentimeter groß und linsenförmig, und die Knoten in der Leiste sind länglich und etwa 1,5 Zentimeter groß. Die Lymphknoten können bei bestimmten Erkrankungen wie Infektionen, Entzündungen sowie gut- und bösartigen Tumoren anschwellen.

Eine Lymphknotenschwellung kann im Bereich der örtlichen Infektion (z.B. nur die Halslymphknoten bei einer Halsentzündung) oder systemisch (den gesamten Körper betreffend) bei einer Erkrankung wie Lymphdrüsenkrebs vorkommen.

Weiterlesen: Lymphknotenschwellung: Ursachen

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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