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Laufende Nase

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (25. Juli 2016)

© Jupiterimages/iStockphoto

Auch wenn eine laufende Nase oft harmlose Ursachen hat, wie zum Beispiel eine leichte Erkältungskrankheit, kann sie den Alltag des Betroffenen stark beeinträchtigen.

Das Sekret, das bei einer laufenden Nase aus einem oder beiden Nasenlöchern austritt, wird von den Schleimhäuten der Nase und den Nasennebenhöhlen abgesondert, zum Beispiel wenn sie aufgrund einer Entzündung stärker als normal durchblutet werden.

Dieses Sekret besteht vorwiegend aus Wasser sowie aus Salzen, Schleimstoffen (Muzinen) und Eiweißen (Proteinen). Der pH-Wert des Sekrets kann zwischen leicht sauer bis neutral schwanken.

Das Sekret kann wässrig und klar bis dickflüssig und gelb sein. Häufig sind die Nasenschleimhäute gleichzeitig gerötet und angeschwollen, wodurch die Nase oft verstopft.

Wenn die Nase läuft, hat dies oft harmlose Ursachen, zum Beispiel eine leichte Erkältungskrankheit.

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Wenn eine laufende Nase jedoch nicht nachlässt, ist manchmal eine genaue Diagnose durch einen Arzt notwendig. Dies gilt insbesondere, wenn andere Beschwerden wie starke Kopf- oder Ohrenschmerzen oder auch Fieber hinzukommen.

Der Arzt untersucht den Betroffenen gründlich, um die Ursache für die laufende Nase festzustellen. Um sich einen Eindruck von den Nasengängen zu verschaffen, kann der Arzt eine Nasenspiegelung (Rhinoskopie) durchführen.

Jeder kennt eine laufende Nase, etwa wenn sich eine Erkältung mit Schnupfen (Rhinitis) anbahnt. Im Laufe einer Erkältungskrankheit geht die laufende Nase oft in eine verstopfte Nase über. Die Beschwerden verschwinden meist nach einigen Tagen von alleine wieder. Eine laufende Nase benötigt also nicht immer eine Therapie.

Wenn doch, zielt die Behandlung darauf ab, die jeweilige Ursache zu beheben: Bei Erkrankungen wie einem allergischen Schnupfen helfen im Akutzustand verschiedene Medikamente, auch in Form von Nasensprays. Bei einer Infektion mit Bakterien ist eine Behandlung mit Antibiotika sinnvoll, um die Erreger abzutöten.

Allergikern kann eine sogenannte Hyposensibilisierung dabei helfen, dass allergische Reaktionen generell milder ausfallen oder komplett ausbleiben – und die Nase nicht mehr läuft, wenn der Betroffene mit den allergieauslösenden Partikeln (z.B. Pollen oder Tierhaare) in Kontakt kommt.

Ist die laufende Nase Begleitsymptom einer anderen Grunderkrankung, zum Beispiel Polypen oder Tumoren, ist eine gezielte Therapie dieser Erkrankung erforderlich. Oftmals ist dann ein operativer Eingriff notwendig.

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