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Laufende Nase: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (25. Juli 2016)

Eine laufende Nase benötigt gewöhnlich keine Therapie. Wenn doch eine Behandlung nötig ist, dann richtet diese sich in der Regel nach der jeweiligen Ursache der laufenden Nase.

Tritt eine laufende Nase aufgrund eines Schnupfens auf, verschwindet sie meist nach einigen Tagen von alleine wieder. Unterstützend kann das Inhalieren mit Kamille, ätherischen Ölen oder Mineralsalzen helfen. Nasensprays (z.B. mit den Wirkstoffen Xylometazolin oder Naphazolin ) bewirken, dass die Nasenschleimhaut abschwillt. Spülungen mit Salzlösungen lindern ebenfalls die Beschwerden, indem sie die Nasenschleimhaut anfeuchten. Wenn gleichzeitig zu einer Virusinfektion eine bakterielle Superinfektion vorliegt, verordnet der Arzt zusätzlich eine Antibiotika-Therapie, um die Bakterien abzutöten.

Hängt die laufende Nase mit einem allergischen Schnupfen zusammen, helfen als Therapie meist sogenannte Degranulationshemmer (z.B. Cromoglicinsäure ), etwa in Form von Nasenspray. Langfristig kann eine Hyposensibilisierung helfen, dass der Betroffene nicht mehr allergisch auf bestimmte Allergene wie Pollen, Tierhaare oder Hausstaub reagiert.

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Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung verbessern beispielsweise Acetylcystein und Ambroxol die Schleimlösung. Pflanzliche Wirkstoffe, welche eine laufende Nase lindern können und sich daher zur Therapie eignen, sind Myrtol, Anis - oder Eukalyptusöl.

Ist die laufende Nase Begleitsymptom einer anderen Grunderkrankung, etwa Polypen oder Tumoren, ist eine gezielte Therapie dieser Erkrankung erforderlich.

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