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Krampf (Muskelkrampf, Spasmus)

Krampf (Muskelkrampf, Spasmus)

Krampf (Muskelkrampf, Spasmus): Therapie

Stand: 12. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Ein Krampf (Muskelkrampf, Spasmus) kann vielfältige Gründe haben – entsprechend unterschiedlich ist die Therapie gegen Krämpfe. Wenn Sie beispielsweise Wadenkrämpfe haben, ist es als erste Hilfe ratsam, den Muskel zu dehnen – am besten lassen Sie sich dabei durch eine zweite Person helfen. Um weitere Muskelkrämpfe zu verhindern, können Sie Magnesium-Präparate einnehmen: Magnesium ist ein wirksames Mittel gegen die Krämpfe, wenn sie (wie häufig) auf einen Magnesiummangel zurückzuführen sind.

Auch wenn Krämpfe der glatten Muskulatur eines Hohlorgans wellenförmig zu- und abnehmende Leibschmerzen (Koliken) verursachen, hängt die Therapie von der Ursache ab. Ist eine Blinddarmentzündung für die Spasmen verantwortlich, ist meist eine Operation zur Behandlung notwendig. Sind Nierensteine die Krampf-Ursache, kann beispielsweise eine Stoßwellentherapie zum Einsatz kommen, um die Steine zu entfernen.

Ein Krampf kann aber auch Begleitsymptom einer anderen Krankheit sein: Wenn Ihre Muskelkrämpfe zum Beispiel durch einen Morbus Crohn, eine Colitis ulcerosa oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung bedingt sind oder Sie eine Epilepsie haben, macht dies eine gezielte Therapie der Grunderkrankung notwendig.

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