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Krampf (Muskelkrampf, Spasmus)
Krampf (Muskelkrampf, Spasmus)Krampf (Muskelkrampf, Spasmus): DiagnoseStand: 12. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Je nachdem, an welcher Stelle welche Form von Krampf (Muskelkrampf, Spasmus) auftritt, läuft die Diagnose sehr unterschiedlich ab. Zunächst ist es daher wichtig, die Beschwerden genau zu beschreiben, damit der Arzt sich ein erstes Bild von den möglichen Ursachen machen kann. Entscheidend ist dabei auch, wann die Krämpfe das erste Mal auftraten und ob sich ihre Intensität in der Zwischenzeit geändert hat. Meist besteht der erste Schritt zur Krampf-Diagnose in einer gründlichen körperlichen Untersuchung, bei welcher der Arzt nach Auffälligkeiten sucht. Wenn häufiger Muskelkrämpfe (z.B. in der Wade) auftreten, kommt eine Blutuntersuchung zum Einsatz: Mit ihrer Hilfe ist es unter anderem möglich, die Konzentration der Elektrolyte zu bestimmen, die bei Spasmen der Skelettmuskeln oft gestört ist. Kolikartige Beschwerden weisen auf einen Krampf in einem Hohlorgan (z.B. Darm, Niere) hin. In dem Fall tastet der Arzt zur Diagnose den Bauch ab, kontrolliert die Darmgeräusche und nimmt eine Ultraschalluntersuchung vor. Je nach vermuteter Ursache erfolgen zur Krampf-Diagnose weitere Untersuchungen, wie zum Beispiel eine Elektroenzephalographie (EEG), Hirnwasserpunktion (Liquorpunktion), Röntgenuntersuchung des Bauchraums oder eine Computertomographie (CT). Weiterlesen: Krampf (Muskelkrampf, Spasmus): Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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