Konzentrations- schwäche, Konzentrationsstörung

Konzentrationsschwäche, Konzentrationsstörung: Ursachen

Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Eine vorübergehende Konzentrationsschwäche oder Konzentrationsstörung kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel:

Eine Konzentrationsschwäche oder Konzentrationsstörung bei Kindern entsteht häufig durch langes Fernsehgucken oder Computerspiele. Außerdem können Konzentrationsstörungen in jedem Alter verschiedene organische, psychosomatische oder neurologische Ursachen haben und treten oft als Symptom einer anderen Grunderkrankung auf, wie beispielsweise bei Depression, Magersucht und Schilddrüsenüberfunktion. Bei Frauen kommen Konzentrationsstörungen häufig während der Wechseljahre vor. Vor allem bei älteren Menschen kann eine Konzentrationsstörung die Folge einer Störung der Gehirndurchblutung sein, die aufgrund einer Arteriosklerose der Blutgefäße im Gehirn entsteht. Häufig tritt die Konzentrationsstörung als Symptom einer Demenz oder Alzheimererkrankung auf.

Für eine andauernd bestehende Konzentrationsschwäche kommen als Ursachen erblich bedingte oder früh erworbene Schäden infrage. Bei Kindern ist eine ständige Konzentrationsschwäche häufig ein Anzeichen für ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) oder Legasthenie. Aber auch eine Wahrnehmungsstörung (z.B. infolge einer spät entdeckten Seh- oder Hörschwäche) kann der Grund für eine Konzentrationsstörung oder -schwäche bei Kindern sein.

Weiterlesen: Konzentrationsschwäche, Konzentrationsstörung: Diagnose

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