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Konzentrations­schwäche, Konzentrationsstörung: Ursachen

Veröffentlicht von: Till von Bracht (17. Juli 2013)

Eine dauerhafte Konzentrationsschwäche hat in der Regel andere Ursachen als eine vorübergehende Konzentrationsstörung. Zu den möglichen Ursachen für Konzentrationsstörungen gehören zum Beispiel:

Konzentrationsstörungen bei Kindern entstehen häufig durch langes Fernsehgucken oder Computerspiele. Außerdem kommen für eine Konzentrationsstörung in jedem Alter als Ursachen viele organische, psychosomatische oder neurologische Faktoren infrage. Oft ist die gestörte Konzentrationsfähigkeit das Symptom einer anderen Grunderkrankung, wie beispielsweise bei Depression, Magersucht und Schilddrüsenüberfunktion. Bei Frauen treten Konzentrationsstörungen häufig während der Wechseljahre auf. Vor allem bei älteren Menschen kann eine Konzentrationsstörung ihre Ursache in einer Störung der Gehirndurchblutung haben, die infolge einer Arteriosklerose der Blutgefäße im Gehirn entstanden ist. Häufig tritt die Konzentrationsstörung als Symptom einer Demenz oder Alzheimererkrankung auf.

Einer dauerhaften Konzentrationsschwäche können als Ursachen erblich bedingte oder früh erworbene Schäden zugrunde liegen. Eine ständige Konzentrationsschwäche bei Kindern ist häufig ein Anzeichen für ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) oder Legasthenie. Aber auch eine Wahrnehmungsstörung (z.B. infolge einer spät entdeckten Seh- oder Hörschwäche) kann der Grund für eine Konzentrationsschwäche bei Kindern sein.




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