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Konzentrations­schwäche, Konzentrationsstörungen: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (24. September 2014)

Bei Konzentrationsschwäche oder Konzentrationsstörungen hängt die Therapie immer von den individuellen Ursachen ab. Allgemein können Sie jedoch die Fähigkeit zur Konzentration fördern, indem Sie die Ernährung wie folgt gestalten:

Neben der richtigen Ernährungsweise sind grundsätzlich genügend Bewegung, viel frische Luft und der Verzicht auf Kaffee, Nikotin und Alkohol eine große Hilfe bei Konzentrationsschwäche oder Konzentrationsstörungen, da sich eine solche Lebensweise positiv auf das Konzentrationsvermögen auswirkt.

Stecken Stress und Überforderung hinter Konzentrationsstörungen, kann eine Therapie durch Entspannungsübungen – wie zum Beispiel autogenes Training, Yoga oder progressive Muskelentspannung – und ausreichend Schlaf helfen, die Konzentration zu steigern. Auch Akupunktur kann dazu beitragen, die Konzentration zu verbessern.

Um die Konzentration gezielt zu steigern, sind spezielle Konzentrationsübungen empfehlenswert. Hierzu gehören beispielsweise Fehlersuch-Bilder, Kreuzwort- und Zahlenrätsel. Hilfreich bei Konzentrationsschwäche oder Konzentrationsstörungen sind zudem sogenannte Über-Kreuz-Übungen, mit denen Sie Ihre Konzentration immer wieder zwischendurch trainieren können:

  • Berühren Sie zum Beispiel erst das rechte Knie mit dem linken Ellenbogen und danach das linke Knie mit dem rechten Ellenbogen oder
  • reiben Sie mit der linken Hand das rechte Ohr und danach mit der rechten Hand das linke Ohr.

Bei einer Konzentrationsschwäche bei Kindern sind viele Spiele geeignet, um die Fähigkeit zur Konzentration zu fördern. Ein Beispiel für solche Konzentrationsspiele: Ändern Sie doch einfach mal "heimlich" die Anordnung von Spielsachen oder Büchern in einem Regal und bitten Sie Ihr Kind anschließend, die Veränderungen zu benennen. Viel Zeit vor dem Fernseher oder mit anderen Medien zu verbringen, ist bei Konzentrationsschwäche oder Konzentrationsstörungen hingegen nicht hilfreich. Deshalb ist es empfehlenswert, diese Zeit zu begrenzen.

Ist ein Kind unkonzentriert, bringen Geschimpfe oder Bestrafungen jedoch nichts: Ein solches Verhalten ist kein geeignetes Mittel, um gegen eine Konzentrationsschwäche bei Kindern anzugehen, sondern erhöht nur deren Frustration und Verzweiflung. Damit Kinder ein gesundes Selbstvertrauen aufbauen können, ist es wichtig, dass sie sich mit all ihren Schwächen angenommen fühlen.

Sind Konzentrationsschwäche oder Konzentrationsstörungen Anzeichen einer anderen Grunderkrankung (wie einer Schilddrüsenüberfunktion oder Depression) oder basieren die Konzentrationsschwierigkeiten auf einer Wahrnehmungsstörung, besteht die Therapie in erster Linie darin, diese Ursache zu behandeln. Besondere Behandlungsmöglichkeiten bestehen auch bei Kindern mit ADHS.




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