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Koma, Bewusstlosigkeit, Ohnmacht: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (04. März 2013)

Die Bewusstlosigkeit, insbesondere das Koma, aber auch die Ohnmacht, sind ernst zu nehmende Notfälle und erfordern eine sofortige und richtige Therapie. Erste-Hilfe-Maßnahmen und eine anschließende Behandlung der Ursachen sind dringend erforderlich.

Einige allgemeine Maßnahmen sollten Sie im Falle einer Bewusstlosigkeit als Helfer beachten:

  • Sprechen Sie den Bewusstlosen an und schütteln Sie ihn an den Schultern (Vorsicht bei Unfallverletzten)!
  • Rufen Sie laut um Hilfe, um umstehende Personen auf den Notfall aufmerksam zu machen!
  • Prüfen Sie die Atmung des Bewusstlosen wie folgt:
    • Neigen Sie den Kopf des Bewusstlosen nach hinten und heben Sie das Kinn an, um die Atemwege frei zu machen. Die Atmung lässt sich durch Sehen, Hören und Fühlen prüfen:
    • Hebt und senkt sich der Brustkorb?
    • Hört und spürt man Atemgeräusche über Mund und Nase des Betroffenen?
    • Prüfen Sie immer wieder Atmung und Puls, bis der Notarzt kommt.
    • Falls der Bewusstlose normal atmet, bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage, alarmieren Sie dann den Notruf und prüfen anschließend nochmals die Atmung.
    • Falls keine regelmäßige Atmung vorhanden ist und sich die Person im Koma befindet, wählen Sie sofort den Notruf und beginnen dann mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Wenn der Notarzt eintrifft, wird er mit den ersten ärztlichen Notfallmaßnahmen beginnen. Auf der Intensivstation in der Klinik behandeln die Ärzte dann die eigentlichen Ursachen der Bewusstlosigkeit – zum Beispiel mit einer entsprechenden Therapie bei einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt.




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