|
Sie befinden sich hier:
Startseite > Symptome > Hyperventilation (Hyperventilationssyndrom)
Hyperventilation (Hyperventilations- syndrom)
HyperventilationStand: 10. Juni 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Hyperventilation (Hyperventilationssyndrom): DefinitionVon Hyperventilation (Hyperventilationssyndrom) sprechen Mediziner, wenn jemand schneller und tiefer atmet, als es den körperlichen Bedürfnissen entspricht. Es handelt sich um eine gestörte Atemregulation. Menschen, die hyperventilieren, sind sich dessen meist nicht bewusst. Häufig lösen psychische Ursachen wie Angst oder Panik eine Hyperventilation aus, aber auch organische Krankheiten wie Asthma oder eine Lungenembolie können der Grund sein. Es gibt eine akute und eine chronische, also dauerhafte, Form der Hyperventilation. Durch die beschleunigte und zu tiefe Atmung verliert der Betroffene vermehrt Kohlendioxid (CO2), die CO2-Konzentration im Blut sinkt. In der Folge steigt der pH-Wert im Blut. Dies kann letztlich zu einer sogenannten respiratorischen (durch die Atmung bedingten) Alkalose führen. Sie führt dazu, dass die Zellen den Sauerstoff schlechter aus dem Blut aufnehmen können und mündet letztlich in gestörten Austauschvorgängen an den Zellen. Auch sinkt die Konzentration freien Kalziums im Blut. Der Sauerstoffgehalt des Bluts jedoch steigt beim Hyperventilieren kaum, da das Blut meist schon bei normaler Atmung ausreichend mit Sauerstoff angereichert (gesättigt) ist. Die akute Hyperventilation tritt in Anfällen auf und kann, je nach ihrer Dauer und Intensität, mit unterschiedlichen Beschwerden einhergehen. Für eine akute Hyperventilation typische Symptome sind:
Außerdem kann Hyperventilieren zu Krämpfen mit einer typischen Pfötchenstellung der Hände (Hyperventilationstetanie) und zu Bewusstlosigkeit führen. Die Pfötchenstellung tritt ein, wenn sich die Muskeln des Unterarms und der Hand in bestimmter Weise verkrampfen. Bei der chronischen Form der Hyperventilation treten in vielen Fällen keine akuten Anfälle auf, die Beschwerden sind sehr unterschiedlich und führen häufig nicht direkt zur richtigen Diagnose. Die Betroffenen klagen über Symptome wie:
Hyperventilation tritt vor allem im zweiten und dritten Lebensjahrzehnt auf, mit steigendem Alter nimmt die Häufigkeit ab. Obwohl Frauen sich häufiger deshalb behandeln lassen, sind beide Geschlechter etwa gleich oft betroffen. Weiterlesen: Hyperventilation (Hyperventilationssyndrom): Ursachen Das könnte Sie auch interessieren
KrankheitsgebieteWelche Erkrankungen können sich hinter bestimmten Symptomen und Beschwerden verbergen? Hier finden Sie alle Krankheiten nach Krankheitsgebieten sortiert. mehr ... Weitere Themen:Am häufigsten gelesen
BilderpaarsucheBilderpaarsuche ist ein Merkspiel, das Sie sicher noch aus Kindertagen kennen. Halten Sie Ihr Gedächtnis in Schwung und spielen Sie hier Bilderpaarsuche online! mehr ... Weitere Themen:
Disclaimer:© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten. |