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Husten: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. September 2014)

Husten kann als Symptom von Erkrankungen auftreten, zum Beispiel bei einer Erkältung, Asthma oder einer Bronchitis. Husten ist – auch unabhängig von Krankheiten – eine normale Reaktion des Körpers, wenn in den Atemwegen beispielsweise ein Fremdkörper einen Hustenreiz auslösen.

Der Körper setzt Husten als unwillkürliche Schutzreaktion ein, um die Atemwege frei zu halten. Atmet man etwa Staubpartikel, Rauch oder Brotkrümel versehentlich ein, reizt dies die "Sensoren" (Rezeptoren) an den Schleimhäuten der Luftröhre und Bronchien (sog. Hustenreiz) und es kommt zum Hustenreflex. Neben dieser unwillkürlichen Hustenreaktion kann man auch bewusst husten.

Erkrankungen, bei denen die Atemwege gereizt sind oder – wie bei einer Erkältung – sich Schleim sammelt, gehen mit Husten einher. Vor allem Atemwegsinfekte sowie einige Lungenerkrankungen führen häufig zu Husten. Hier dient der Hustenreiz meist dazu, Krankheitserreger, Schleim und andere Sekrete aus den Atemwegen zu befördern. Um Husten ursächlich behandeln zu können, ist es erforderlich, den genauen Auslöser zu kennen; andernfalls lassen sich nur die auftretenden Beschwerden lindern.

Es gibt verschiedene Arten von Husten, die sich auch in ihrer Dauer unterscheiden: Akuter, plötzlich auftretender Husten geht schneller vorüber als chronischer Husten, wie er beispielsweise bei langjährigen Rauchern als Reizhusten vorkommt. Chronischer Husten hält länger als drei Wochen an.

Unabhängig davon, ob es ein akuter oder ein chronischer Husten ist, kann er ohne Auswurf (trockener Husten) auftreten oder von Auswurf begleitet sein (produktiver Husten). Schleimig-eitriger Auswurf beispielsweise kommt typischerweise bei bakteriellen Infekten der Atemwege vor. Ist der Auswurf blutig oder wird reines Blut ausgehustet, sprechen Mediziner von Bluthusten (Hämoptoe). Trockener Husten wird auch als unproduktiver Husten bezeichnet.

Starker und ständiger Husten (z.B. chronischer Husten) kann außerdem – zum Beispiel durch die körperliche Anstrengung – andere Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelschmerzen oder vorübergehende Harninkontinenz verursachen.




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