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Husten: Hausmittel gegen Husten

Veröffentlicht von: Dr. med. Fabian Weiland (30. September 2013)

Hausmittel gegen Husten haben eine lange Tradition, vor allem, wenn eine Erkältung die Beschwerden auslöst. Allerdings gibt es nur wenige exakte Untersuchungen darüber, wie gut eine nicht-medikamentöse Behandlung bei Husten tatsächlich wirkt. Die Selbsttherapie mit Hausmitteln gegen Husten sollte nicht dazu führen, dass man eine eventuell hinter den Beschwerden steckende ernsthafte Krankheit übersieht.

Prinzipiell ist es gerade während einer Erkrankung wichtig, ausreichend zu trinken. Dazu eignet sich einfaches Mineralwasser oder Tee z.B. mit:

Weiter ist es wichtig, sich warm zu halten und zu schonen. Das Rauchen sollte man generell und erst recht bei Husten einstellen. Um Reizhusten zu mildern und die Atemwege zu schonen, ist es außerdem ratsam, sich nicht in verrauchter, staubiger und trockener Luft aufzuhalten.

Als hustenlösendes Hausmittel sind Husten- und Brusttees bekannt, die bei Erkältungen allgemein wohltuend wirken. Ein weiteres Hausmittel gegen Husten und Erkältung sind Inhalationen mit Kräuteressenzen – sie beruhigen die Schleimhäute und lösen den Schleim.

Gängige Empfehlungen und Hausmittel gegen Husten sind:

  • Trinken Sie ausreichend, möglichst mehr als 2 Liter pro Tag (diese Empfehlung gilt für ansonsten gesunde Erwachsene; Herz- und Nierenkranke müssen Rücksprache mit ihrem Arzt halten).
  • Sie können mit Wasserdampf inhalieren (etwa 20 Minuten bei 43°C Wassertemperatur), beachten Sie dabei die Verbrühungsgefahr!
  • Verzichten Sie aufs Rauchen (aktiv wie passiv): Bei Rauchern und Passivrauchern dauern Erkältungskrankheiten länger.
  • Wenn Sie neben dem Husten auch Fieber und dabei warme Beine bzw. Waden haben, können Sie versuchen, die Körpertemperatur mit feuchten Wadenwickeln zu senken.
  • Wenn Ihnen eine verstopfte Nase zu schaffen macht, können Sie während des Schlafens das Kopfteil Ihres Bettes etwas erhöhen. Dies lindert die Beschwerden.
  • Sie können Ihren Nasenraum mit einer warmen Kochsalzlösung spülen. Es ist ratsam, sog. isotonische Lösungen zu verwenden: Die Spülung reinigt und wirkt abschwellend auf die Schleimhäute. Dies führt wiederum zu einer besseren Belüftung der Nasennebenhöhlen, in der Folge kann das Sekret besser abfließen. Spezielle Nasenduschen oder Plastikspritzen erleichtern das Spülen der Nase.
  • Ein weiteres Hausmittel gegen Husten ist die Hydrotherapie. Die Empfehlung lautet, zu Beginn der Erkältung ein ansteigendes Fußbad zu machen: Baden Sie beide Füße und Unterschenkel in einem großen Gefäß mit ansteigender Wassertemperatur von etwa 35 auf zuletzt 40 °C über einen Zeitraum von etwa 15 Minuten. Dabei sollten Sie eine merkliche Überwärmung spüren und auf der Stirn zu schwitzen beginnen.
  • Abschwellende Nasentropfen oder -sprays sollten Sie nicht länger als 5 bis 7 Tage anwenden. Die Präparate sollten frei von Benzalkoniumchlorid sein, denn dieser Wirkstoff kann die Schleimhäute angreifen und schädigen.

Sollte es Ihnen nach Anwendung der Hausmittel gegen Husten nicht besser gehen oder sollten sich die Beschwerden verschlimmern, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.




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