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Hitzewallungen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (02. Mai 2016)

© iStock

Unter dem Begriff Hitzewallungen versteht man anfallsweise aufkommende und wieder abflauende Wärmeschübe, die wenige Minuten andauern. Durch die Hitzewallungen rötet sich bei den Betroffenen meist das Gesicht und die Herzfrequenz steigt. Hitzewallungen zählen bei Frauen zu den typischen Beschwerden, die im Verlauf der Wechseljahre auftreten können.

Erstes Anzeichen einer bevorstehenden Hitzewallung ist häufig ein Druckgefühl im Kopf und ein unbehagliches Gefühl. Die eigentliche „Hitzewelle“ beginnt dann meist im Brustbereich und geht über auf Oberarme, Hals und Gesicht. Eine Hitzewallung dauert im Durchschnitt zwei bis drei Minuten. Danach folgt unmittelbar ein Schweißausbruch in den betroffenen Körperbereichen.

Hitzewallungen und Schweißausbrüche gehören zur Gruppe der sogenannten vasomotorischen Symptome. Darunter versteht man Beschwerden, die mit einer Verengung oder Weitung der Blutgefäße zusammenhängen.

Hitzewallungen entstehen, wenn sich die direkt unter der Haut liegenden Blutgefäße plötzlich weiten und so von einem Moment auf den anderen warmes Blut aus dem Körperinneren durch die Hautgefäße fließt. Nach der Hitzewallung spüren viele Betroffene ein leichtes Frösteln, das durch das Verdunsten des Schweißes entsteht (Verdunstungskälte).

Frauen im Alter von 45 bis 70 Jahren, die sich in den Wechseljahren (Klimakterium) befinden, sind häufig von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen betroffen. Diese für die Wechseljahre typischen Beschwerden können in der Phase innerhalb der 2 bis 7 Jahre vor der letzten Regelblutung (Prämenopause) bis etwa 10 bis 15 Jahre nach der letzten Regelblutung (Postmenopause) auftreten. Grund dafür ist die Hormonumstellung, die während der Wechseljahre stattfindet.

Wechseljahresbeschwerden sind sehr individuell – nicht jede Frau ist in dieser Zeit gleichermaßen von Hitzewallungen betroffen. Auch in ihrer Intensität und Dauer sind Hitzewallungen unterschiedlich. Sie können zu jeder Tages- und Nachtzeit auftreten und somit auch den Schlaf stören. In der Regel treten Hitzewallungen nach drei bis fünf Jahren allmählich immer seltener auf.

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