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Heißhunger

Heißhunger: Therapie

Stand: 30. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Heißhunger richtet sich die Therapie nach der zugrunde liegenden Ursache – denn Heißhunger ist nur das Symptom einer körperlichen oder psychischen Erkrankung oder Störung. Ist zum Beispiel ein unzureichend eingestellter Diabetes mellitus verantwortlich für Heißhunger-Attacken, sorgt die Therapie dafür, dass sich der Blutzuckerwert normalisiert und größere Schwankungen (Überzuckerungen und Unterzuckerungen) ausbleiben.

Bei Diäten und Fasten sollten Sie darauf achten, dass dem Körper immer noch genügend Energie zur Verfügung steht, damit Sie nicht unterzuckern. Ein Heißhungergefühl kann zwar auch psychisch verursacht, aber ebenfalls ein Signal des Körpers sein. Vor allem wenn Zittern und Schweißausbrüche auftreten, spricht dies für eine Unterzuckerung. Dann können Sie sich beispielsweise mit einem Stück Traubenzucker helfen, der schnell ins Blut geht und den niedrigen Blutzuckerspiegel wieder ansteigen lässt.

Grundsätzlich ist es wichtig, die Ernährung, das Bewegungs- und das Essverhalten zu normalisieren, regelmäßig zu essen und Unterzuckerungen zu vermeiden. Ernährungsberater und der behandelnde Arzt können hier eine Hilfe sein. Essstörungen, eine Adipositas und psychische Erkrankungen gehören in ärztliche und psychotherapeutische Behandlung.

Weiterlesen: Heißhunger: Therapie – Appetitzügler

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