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Halsschmerzen
HalsschmerzenHalsschmerzen: DiagnoseStand: 23. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Leichte Halsschmerzen erfordern oft keine spezielle Diagnose – meist wartet man ein paar Tage ab, ob sie von allein wieder vergehen. Halsschmerzen sollten sich nach ein bis zwei Tagen bessern und nach etwa sieben Tagen verschwunden sein. Sollten sie länger andauern, von Atemnot, starken Schluckbeschwerden oder Ähnlichem begleitet sein, ist ein Arztbesuch ratsam. Haben Kinder starke Hallschmerzen, sollte ein Kinderarzt sie untersuchen. Um die Ursache der Halsschmerzen besser eingrenzen und eine genaue Diagnose stellen zu können, fragt der Arzt zunächst nach genauen Beschwerden, möglichen Vorerkrankungen, Allergien und Unverträglichkeiten, nach derzeit eingenommenen Medikamenten, dem allgemeinen Wohlbefinden und nach den Lebensgewohnheiten (z.B. Rauchen, Alkoholkonsum, stimmliche Beanspruchung). Es folgt eine gründliche Untersuchung von Hals und Rachen, um die Ursache der Halsschmerzen zu ermitteln. Dabei schaut der Arzt mit einem Holzspatel und einer kleinen Lampe in Mund und Rachen, ob diese entzündlich gerötet und ob die Mandeln geschwollen oder gar vereitert sind. Anschließend tastet er Unterkiefer und Hals nach schmerzhaften und geschwollenen Lymphknoten ab. Besteht der Verdacht auf eine Mandelentzündung als Ursache der Halsschmerzen, entnimmt er mit einem Wattestäbchen einen Abstrich von den Mandeln. Dieser wird im Labor auf Erreger untersucht, bei der Angina tonsillaris (Mandelentzündung) sind dies meist A-Streptokokken. Bei Halsschmerzen sind je nach Diagnose zusätzliche Untersuchungen sinnvoll. Dazu zählt eine Blutuntersuchung auf Entzündungswerte oder um den Erreger einer Infektion nachzuweisen (Blutkultur ). Im Rahmen einer körperlichen Untersuchung wird der Arzt auch die Lungen mit einem Stethoskop abhorchen. Um den Kehlkopf genauer zu betrachten, kann der Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO-Arzt) eine Spiegelung des Kehlkopfs und des Rachens (Laryngoskopie) durchführen. Sieht der Arzt dabei verdächtige Veränderungen der Rachen- oder Kehlkopfschleimhaut, entnimmt er eine Gewebeprobe (Biopsie). Weiterlesen: Halsschmerzen: Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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