Halluzinationen: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Juli 2016)

Viele Menschen, die Halluzinationen erleben, erzählen anderen nichts davon und suchen möglicherweise den Arzt gar nicht auf.

Daher ist es nicht immer leicht, rasch eine Diagnose zu stellen und herauszufinden, was die eigentliche Ursache der Halluzinationen ist. Manchmal kann es hilfreich sein, wenn der Arzt Freunde oder Angehörige, die bei einem Termin anwesend sind, befragt. Auch kann der Arzt anhand von Beobachtungen oder Fragen erste Anhaltspunkte darüber bekommen, ob sein Patient möglicherweise an Halluzinationen leidet. Wichtig für die Diagnose ist auch die Vorgeschichte des Patienten.

Von entscheidender Bedeutung ist auch, ob der Patient Halluzinogene eingenommen hat, zum Beispiel LSD. Der Arzt fragt zudem nach

  • möglichen Vorerkrankungen (z.B. bekannte Schizophrenie, Migräne),
  • Bewusstseins-, Denk- und Aufmerksamkeitsstörungen und
  • körperlichen Beschwerden.

Vermutet der Arzt psychische Ursachen, ordnet er nach der gründlichen körperlichen Untersuchung eine eingehende Untersuchung durch einen Psychiater an, um die Ursache der Halluzinationen zu ermitteln und damit die Diagnose zu sichern.


Wie steht es um Ihre Gesundheit?




Symptom-Check