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Gliederschmerzen

Gliederschmerzen: Diagnose

Stand: 6. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Gliederschmerzen, die aufgrund einer Erkältung, Grippe oder anderer Infektionskrankheiten auftreten, gelingt die Diagnose meist schon, nachdem der Arzt den körperlichen Zustand kurz geprüft sowie nach weiteren Symptomen und der Krankengeschichte gefragt hat. Um bei einer Infektionskrankheit den genauen Erreger festzustellen, kann eine Blutuntersuchung zum Einsatz kommen, um spezifische Antikörper oder Viren im Blut nachzuweisen. In manchen Fällen ist es auch sinnvoll, das Hirnwasser (Liquor) und den Urin zu untersuchen.

Schließt der Arzt eine Infektionskrankheit als Ursache für die Gliederschmerzen aus, folgen weitere Untersuchungen. Dazu zählt beispielsweise eine neurologische Untersuchung, die darin bsteht, Sensibilität, Muskelkraft und Reflexe zu testen. Um die Diagnose zu unterstützen, können auch die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG), eine Elektromyographie (EMG), eine Computertomographie (CT) oder eine Röntgenaufnahme der betroffenen Extremität sinnvoll sein.

Weiterlesen: Gliederschmerzen: Therapie

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