Gewichtszunahme: typische Ursachen

Veröffentlicht von: Till von Bracht (23. Januar 2017)

Eine Gewichtszunahme kann durch verschiedene Ursachen entstehen. Neben der normalen Gewichtszunahme in der Schwangerschaft, während des Wachstums und – in gewissem Maß – auch im Alter, lässt sich eine Zunahme des Körpergewichts häufig auf den Verzehr von zu viel oder zu hochkalorischer Nahrung zurückführen.

Es gibt jedoch auch eine Reihe von Erkrankungen, die bei einer unbeabsichtigten Gewichtszunahme als Ursachen infrage kommen. Die Adipositas (Fettleibigkeit, Fettsucht) gilt dabei als eigenständige Krankheit.

Bei vielen Erkrankungen steigt das Körpergewicht nicht nur durch mehr Körperfett. Häufig lagert das Gewebe auch Wasser ein (Ödemen). So kann sich zum Beispiel bei einer zunehmenden Herzschwäche (Herzinsuffizienz) Wasser im Körper bilden und zu einer Gewichtszunahme führen.

Durch einen verlangsamten Stoffwechsel sowie den Einfluss bestimmter Hormone (wie Östrogen) führen einige Stoffwechselerkrankungen und hormonelle Störungen zu einer Gewichtszunahme. Dazu zählen zum Beispiel folgende Ursachen:

Auch hormonproduzierende Tumoren können eine Gewichtszunahme verursachen, zum Beispiel:

  • Tumor der Hirnanhangsdrüse (Hypophysentumor)
  • Tumor des Hypothalamus (Hypothalamustumor)
  • Insulin-produzierender Tumor (Insulinom)
  • Nebennierenrinden-Tumor

Suchtkrankheiten und psychische Erkrankungen, zum Beispiel Alkoholismus und Depressionen, gehen oft mit Gewichtsveränderungen wie einer Gewichtszunahme einher. Nicht zuletzt können aber auch einige Medikamente, darunter

zu einer Gewichtszunahme führen.

Bei einigen Frauen führt auch die Einnahme der Antibabypille zur Gewichtszunahme. Dies kann auch durch vermehrte Wassereinlagerungen im Gewebe bedingt sein.


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