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Gesichtsfeldausfall, Skotom: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Juli 2014)

Ein Gesichtsfeldausfall, etwa in Form eines sogenannten Skotoms, erfordert die Diagnose durch einen Augenarzt oder Neurologen. Die Untersuchung des Gesichtsfelds bezeichnet man als Perimetrie. Sie wird für jedes Auge einzeln (monokular) durchgeführt. Prinzip der Untersuchung ist es, dass der Patient einen festen Punkt mit dem Auge beziehungsweise den Augen fixiert und angibt, wann er beispielsweise einen aufleuchtenden Punkt oder einen ihm vorgehaltenen Gegenstand wahrnimmt. Verglichen mit Richtwerten gesunder Personen beurteilt der Arzt, ob das Gesichtsfeld des Untersuchten normal ist oder ein Gesichtsfeldausfall vorliegt.

Es gibt zahlreiche Methoden und Geräte, die der Arzt bei einem Gesichtsfeldausfall zur Diagnose einsetzen kann. So sitzen sich bei dem einfach durchführbaren Parallelversuch (Konfrontationstest, Vergleichsperimetrie) Untersucher und Patient in einem Abstand von etwa einem halben Meter gegenüber. Beide verdecken ein Auge mit der Hand so, dass sich ihre gegenüberliegenden Augen fixieren. Der Untersucher führt nun mit der anderen Hand einen Gegenstand (z.B. einen Wattetupfer) in Richtung des Gesichtsfelds des Patienten. Dieser muss sich melden, sobald er den Gegenstand sieht – er also in seinem Gesichtsfeld erscheint.

Weitere Untersuchungen des Gesichtsfelds sind unter anderem die sogenannte kinetische Perimetrie, die statische Perimetrie, die Kampimetrie und die Perimetrie mittels Amsler-Netz. In Augenarztpraxen und Augenkliniken werden Gesichtsfeldausfälle heutzutage in der Regel mit automatischen Perimetern ermittelt. Zur Diagnose-Findung sitzt dabei der Untersuchte in einem dunklen Raum und schaut auf die Bildfläche des Perimeters. Auch hier muss er einen Punkt fixieren. Es leuchten dann beispielsweise verschiedene Lichtblitze auf. Sobald der Patient diese sieht, drückt er auf einen Knopf. Das Perimeter registriert dann alle richtigen sowie die falsch oder nicht erkannten Lichtblitze und wertet das Ergebnis aus.

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Weitere Untersuchungen sind notwendig, wenn der Verdacht auf eine bestimmte Ursache des Gesichtsfeldausfalls besteht, zum Beispiel:

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