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Stand: 15. Februar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine Geruchsstörung (Riechstörung, Dysosmie) kann sinunasale oder nicht-sinunasale Ursachen haben. Sinunasale Geruchsstörungen entstehen durch Erkrankungen der Nase oder ihrer Nebenhöhlen. Das eigentliche olfaktorische System – also die Riechzellen in der Riechschleimhaut (Riechepithel) sowie die Riechbahn – ist dabei nicht direkt betroffen. Ist das olfaktorische System dagegen gestört oder geschädigt und entsteht dadurch eine Geruchsstörung, sprechen Mediziner von nicht-sinunasalen Ursachen.
Sinunasale Geruchsstörungen können aufgrund von Entzündungen entstehen. Infektiöse Entzündungen, die bei Geruchsstörungen als Ursachen infrage kommen, treten zum Beispiel im Rahmen von chronischen Infektionen der Nase oder Nasennebenhöhlen auf. Auch nicht-infektiöse Entzündungen, zum Beispiel aufgrund von Allergien, bei Polypen der Nase oder toxischen Reizungen, sind mögliche Auslöser einer Riechstörung. Weitere sinunasale Ursachen sind anatomische Gegebenheiten – wie Verengungen durch Nasenpolypen oder Verkrümmungen der Nasenscheidewand – und nicht entzündliche Schwellungszustände, die zum Beispiel als Nebenwirkung bestimmter Medikamente oder durch hormonelle Einflüsse auftreten können.
Nicht-sinunasale Ursachen für eine Schädigung des Riechapparats und damit einer Geruchsstörung können sein:
Außerdem kann es in einer Schwangerschaft oder bei verschiedenen Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus oder Migräne zu vorübergehenden Geruchsstörungen kommen.
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