Geruchsstörung (Riechstörung, Dysosmie): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (27. Juli 2015)

Die Therapie einer Geruchsstörung richtet sich nach der jeweiligen Ursache. In einigen Fällen ist keine Behandlung nötig, da die Geruchsstörung nach einiger Zeit von alleine verschwindet.

Liegen die Ursachen der Geruchsstörung in anatomischen Veränderungen, wie zum Beispiel einer Verkrümmung der Nasenscheidewand, kann ein Chirurg diese in einer Operation korrigieren. Polypen oder Tumoren der Nase oder der Nasennebenhöhlen können operativ entfernt werden.

Verursacht ein bestimmtes Medikament die Geruchsstörung, hilft es manchmal, das Medikament auszutauschen oder die Dosis anzupassen.

Haben Sie den Verdacht, dass ein Medikament bei Ihnen eine Geruchsstörung verursacht, ist es ratsam, dass Sie den behandelnden Arzt darauf ansprechen. Er berät Sie zum weiteren Vorgehen. Setzen Sie niemals ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt die Medikamente ab oder ändern Sie deren Dosierung.

Bei einer Geruchsstörung ist auch eine medikamentöse Therapie möglich, beispielsweise mit Kortikosteroiden (z.B. Prednisolon), Zink, Antibiotika oder Vitamin A, B und C-Präparaten. Ob alle diese Medikamente bei einer Geruchsstörung zur Therapie geeignet sind, ist aber noch nicht abschließend geklärt.

Ist die Geruchsstörung Begleitsymptom einer Grunderkrankung, ist auf jeden Fall eine zielgerichtete Therapie dieser Krankheit notwendig.


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