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GefühlsstörungenGefühlsstörungen(Stand: 6. Oktober 2009) Gefühlsstörungen: DefinitionDer Begriff Gefühlsstörungen bezeichnet Störungen in der Wahrnehmung von Reizen wie Berührung, Temperatur oder Schmerzen. Zahlreiche Nervenendigungen, Rezeptoren und Sensoren im ganzen Körper sowie Sinnesorgane wie Augen, Ohren und Haut nehmen Stimuli wahr und leiten sie ans Gehirn weiter. Man unterscheidet unter anderem mechanische Reize (z.B. Druck, Vibration), Temperaturempfindung (Thermorezeption), Schmerzempfindung (Nozizeption), sowie Bewegungs- und Lageempfinden. Gefühlsstörungen (Sensibilitätsstörungen, medizinisch Parästhesien) äußern sich zum Beispiel in unangenehmen Missempfindungen oder in gesteigerten, abgeschwächten sowie vollständig aufgehobenen Empfindungen. Typische Gefühlsstörungen sind Kribbeln, Brennen, Jucken, gesteigertes Schmerzempfinden oder Taubheit von Körperstellen. Hinter Gefühlsstörungen können sich harmlose, vorübergehende Ursachen verbergen, zum Beispiel ein Kribbeln in den Fingern, wenn man sich am Ellenbogen stößt. Störungen der Sensibilität treten aber auch bei zahlreichen Erkrankungen oder Schädigungen des Nervensystems auf beispielsweise bei Polyneuropathien oder einem Schlaganfall. Weiterlesen: Gefühlsstörungen: Ursachen Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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