Gangstörungen: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. Januar 2017)

Ob und wie sich Gangstörungen beheben lassen, hängt von deren Ursache ab. So reicht die Therapie bei Durchblutungsstörungen beispielsweise von allgemeinen Maßnahmen (wie Raucherentwöhnung) über Medikamente bis hin zu operativen Eingriffen.

Falls Medikamente Ihre Gangstörungen ausgelöst haben, passt der Arzt gegebenenfalls die Therapie an und verordnet Ihnen einen anderen Wirkstoff oder ändert die Dosierung. Bitte beachten: Medikamente sollten Sie nur in Rücksprache mit Ihrem Arzt absetzen.

Bei einigen Erkrankungen, die mit Gangstörungen einhergehen, lassen sich nur die Symptome behandeln – nicht aber die Ursachen. Vor allem Nervenkrankheiten (wie Polyneuropathie, Parkinson und multiple Sklerose) sowie bestimmte Muskelerkrankungen (z.B. erblich bedingter Muskelschwund) schreiten immer weiter voran und sind in der Regel nicht heilbar.

Um bei solchen muskel- und nervenbedingten Gangstörungen die Beschwerden zu lindern und das Gangbild zu verbessern, sind vor allem unterstützende Behandlungsmaßnahmen sinnvoll, die meist im Rahmen einer Physiotherapie stattfinden. Sie helfen dabei, die Muskulatur zu trainieren sowie die Durchblutung und Beweglichkeit zu fördern. Beispiele sind:

Ist eine orthopädische Erkrankung (z.B. Knochen-, Gelenk-, Muskelerkrankung) für die Gangstörungen verantwortlich, besteht die Behandlung oft in einer Ruhigstellung, Bewegungstherapie und / oder Operation. Bei Übergewicht kann es zudem sinnvoll sein, das Körpergewicht zu normalisieren.


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