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Fußschmerzen: Therapie

Veröffentlicht von: Carolin Grob (26. März 2014)

Bei Fußschmerzen hängt die Therapie von der zugrunde liegenden Ursache ab. Akute Fußschmerzen nach kurzzeitiger Fehl- oder Überlastung verschwinden oft ganz von alleine. Unter Umständen sind verschiedene Hilfsmittel notwendig, um den Fuß ruhig zu stellen und zu stützen, zum Beispiel:

  • Bandagen
  • Orthesen
  • Salbenverbände
  • Gipsschienen
  • Gipsverbände

Entzündungshemmende Schmerzmittel (wie Acetylsalicylsäure, Diclofenac), die es vorwiegend als Tabletten oder Salben gibt, können die Fußschmerzen lindern. Bei Schmerzen im Fußgelenk helfen mitunter Gelenkinjektionen und Gelenkspülungen mit lokalen Betäubungsmitteln oder Kortison.

Hinter Fußschmerzen stecken manchmal auch Ursachen, bei denen eine konservative Therapie, die auf chirurgische Maßnahmen verzichtet, nicht wirksam ist – dann ist eine Operation notwendig. Beispielsweise bei einem Engpass-Syndrom versucht der Chirurg, mehr Platz im Gewebe zu schaffen und die gedrückten Nerven, Muskeln und Blutgefäße operativ zu entlasten. Ein Fersensporn (dornartige, verknöcherte Ausziehung an der Ferse) wird ebenfalls häufig operativ entfernt, wenn er starke Beschwerden verursacht. Gelenkschäden operiert der Arzt heutzutage nach Möglichkeit schonend im Rahmen einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie).

Unterstützend können bei Fußschmerzen weitere Therapiemaßnahmen sinnvoll sein:

Manchmal ist es bei Fußschmerzen besser, den betroffenen Fuß vorübergehend zu schonen oder zum Beispiel mit einer Gehhilfe zu entlasten; in anderen Fällen ist es wichtiger, dass er beweglich bleibt. Auch ob Wärme oder Kühlung die Schmerzen lindern können, ist je nach Ursache unterschiedlich. Diese Maßnahmen sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen. Achten Sie immer auf genau passendes Schuhwerk, das Ihre Füße nicht zu sehr einengt und Sie vor allem beim Sport und auf Wanderungen vorm Umknicken schützt. So vermeiden Sie Verletzungen, Fehlstellungen und dadurch verursachte Fußschmerzen.




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