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Frieren (Kälteempfindlichkeit)
Frieren (Kälteempfindlichkeit)Frieren (Kälteempfindlichkeit): UrsachenStand: 29. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Für Frieren (Kälteempfindlichkeit) gibt es verschiedene Ursachen. Wie stark jemand bei einer bestimmten Umgebungstemperatur friert, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Grund dafür ist zum Beispiel die Dicke des Unterhautfettgewebes. Dieses isoliert die inneren Organe und schützt sie somit unter anderem vor Wärmeverlust. Damit frieren dünne Menschen häufig schneller als diejenigen, die ein "dickeres Fell" besitzen. Auch bei Müdigkeit und Abgeschlagenheit hat man eine höhere Kälteempfindlichkeit. Diese Erscheinungen sind aber in der Regel normal und nicht behandlungsbedürftig. Erkrankungen können ebenfalls die Ursache für vermehrtes Frieren sein, zum Beispiel Erkältung, Grippe oder Infekte. Typisch sind dann Fieber mit Schüttelfrost und das Gefühl, am ganzen Körper zu frieren. Grundsätzlich steigt die Kälteempfindlichkeit, wenn die Durchblutung sinkt. Deshalb kann Frieren auch im Rahmen von Durchblutungsstörungen auftreten. Eine Durchblutungsstörung kann sich unter anderem durch kalte Hände, kalte Füße und Blässe anzeigen Eine häufige Ursache für Frieren ist die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Weil bei dieser Erkrankung Schilddrüsenhormone fehlen, laufen viele Stoffwechselprozesse verlangsamt ab und es wird weniger Körperwärme gebildet. Selten wird eine Kälteempfindlichkeit durch Erkrankungen im Temperaturzentrum des Gehirns verursacht. Menschen, die krankheitsbedingt untergewichtig sind und unter Auszehrung (Kachexie) oder Magersucht (Anorexie) leiden, frieren, bedingt durch ihr geringes Unterhautfettgewebe, mehr als Normalgewichtige. Eine weitere mögliche Ursache für Frieren sind die Wechseljahre – hier treten durch die Hormonumstellungen häufig abwechselnd Kälteempfinden und Hitzewallungen auf. Weiterlesen: Frieren (Kälteempfindlichkeit): Diagnose Das könnte Sie auch interessieren
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