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Frieren (Kälteempfindlichkeit)Frieren: Ursachen(Stand: 25. August 2009) Es gibt verschiedene Ursachen für Frieren (Kälteempfindlichkeit). Wie stark jemand bei einer bestimmten Umgebungstemperatur friert, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Grund dafür ist zum Beispiel die Dicke des Unterhautfettgewebes, sodass dünnen Menschen häufig schneller frieren als diejenigen, die ein "dickeres Fell" besitzen. Auch bei Übermüdung und Abgeschlagenheit hat man eine höhere Kälteempfindlichkeit. Diese Erscheinungen sind aber in der Regel normal und nicht behandlungsbedürftig. Auch Erkrankungen können die Ursache für vermehrtes Frieren sein, zum Beispiel Erkältung, Grippe oder Infekte. Typisch sind Fieber mit Schüttelfrost und das Gefühl, am ganzen Körper zu frieren. Grundsätzlich steigt die Kälteempfindlichkeit, wenn die Durchblutung sinkt. Deshalb kann Frieren auch im Rahmen von Durchblutungsstörungen auftreten. Eine häufige Ursache für Frieren ist die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Weil bei dieser Erkrankung Schilddrüsenhormone fehlen, laufen viele Stoffwechselprozesse verlangsamt ab und es wird weniger Körperwärme gebildet. Selten wird eine Kälteempfindlichkeit durch Erkrankungen im Temperaturzentrum des Gehirns verursacht. Menschen, die krankheitsbedingt untergewichtig sind und unter Auszehrung (Kachexie) oder Magersucht (Anorexie) leiden, frieren, bedingt durch ihr geringes Unterhautfettgewebe, mehr als Normalgewichtige. Weiterlesen: Frieren: Diagnose Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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