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Frieren (Kälteempfindlich­keit): Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (25. Juni 2013)

Für Frieren (Kälteempfindlichkeit) gibt es verschiedene Ursachen. Wie stark jemand bei einer bestimmten Umgebungstemperatur friert, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Grund dafür ist zum Beispiel die Dicke des Unterhautfettgewebes. Dieses isoliert die inneren Organe und schützt sie somit unter anderem vor Wärmeverlust. Damit frieren dünne Menschen häufig schneller als diejenigen, die etwas mehr Unterhautfettgewebe besitzen. Auch bei Müdigkeit und Abgeschlagenheit reagiert man empfindlicher auf Kälte. Diese Erscheinungen sind aber in der Regel normal und nicht behandlungsbedürftig.

Bei vermehrtem Frieren kommen auch Erkrankungen als Ursachen infrage, zum Beispiel eine Erkältung, eine Grippe oder andere Infekte. Typisch sind dann Fieber mit Schüttelfrost und das Gefühl, am ganzen Körper zu frieren.

Grundsätzlich steigt die Kälteempfindlichkeit, wenn die Durchblutung sinkt. Deshalb kann Frieren auch im Rahmen von Durchblutungsstörungen auftreten. Eine Durchblutungsstörung kann sich unter anderem durch kalte Hände, kalte Füße und Blässe anzeigen. Das ist der Grund, warum Menschen mit einem niedrigen Blutdruck (Hypotonie) häufiger frieren.

Schilddrüsenunterfunktionen (Hypothyreose) sind bei Frieren ebenfalls häufige Ursachen. Weil bei dieser Erkrankung Schilddrüsenhormone fehlen, laufen viele Stoffwechselprozesse langsamer ab und es entsteht weniger Körperwärme. Selten geht eine Kälteempfindlichkeit auf Erkrankungen im Temperaturzentrum des Gehirns zurück.

Menschen, die krankheitsbedingt untergewichtig sind oder unter Magersucht (Anorexie) leiden, frieren – aufgrund ihres geringen Unterhautfettgewebes – mehr als Normalgewichtige. Viele Frauen frieren auch in den Wechseljahren – Ursachen sind hier die Hormonumstellungen. Dadurch treten häufig abwechselnd Kälteempfinden und Hitzewallungen auf.




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