Startseite > Symptome > Frieren (Kälteempfindlichkeit) > Therapie
Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Gegen das Frieren (Kälteempfindlichkeit) gibt es keine spezielle Therapie. Es ist vielmehr wichtig, die Grunderkrankung, die hinter dem Symptom Frieren steckt, zu behandeln. So ist bei einer Schilddrüsenunterfunktion beispielsweise die Behandlung mit Schilddrüsenhormonen notwendig. Gegen einen zu niedrigen Blutdruck (Hypotonie) als Ursache für kalte Hände und Füße helfen spezielle Mittel aus der Apotheke, die den Blutdruck sanft erhöhen. Bei schwerwiegenenden Durchblutungsstörungen ist es jedoch wichtig, dass ein Arzt die Beschwerden abklärt.
Wenn Sie unter Kälteempfindlichkeit leiden, sollten Sie versuchen, sich mit warmer Kleidung, Decken, heißen Getränken (z.B. Tee) und einer warmen Umgebungstemperatur zu erwärmen. Bewegung (Sport), Sauna, Wechselduschen und Bürstenmassagen sind Maßnahmen, mit denen Sie Ihren Stoffwechsel ankurbeln und dem Frieren entgegenwirken können.
Bei Erkältungen und Infekten verschwindet das Frieren, wenn die Krankheit ausgestanden ist. Eine Therapie richtet sich hierbei nach der genauen Ursache des grippalen Infekts (z.B. Viren oder Bakterien).
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