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Flankenschmerzen: Definition

Veröffentlicht von: Till Hansmeier (26. Juni 2013)

Als Flanken bezeichnet man die beiden hinteren seitlichen Bauchregionen. Hier befinden sich unter anderem die beiden Nieren, die Nebennieren sowie zahlreiche Muskeln, Nerven und Blutgefäße. Organische Erkrankungen oder Verletzungen in diesem Bereich können zu Flankenschmerzen führen.

Flankenschmerzen können – je nach Ursache – dumpf, stechend oder krampfartig sein. Nierensteine beispielsweise verursachen akute Krämpfe (Koliken).

Auch Rückenschmerzen und Wirbelsäulenprobleme können in den Bereich der Flanken ausstrahlen und dort zu dauerhaften Flankenschmerzen führen. Betroffene nehmen häufig eine Schonhaltung ein, wodurch die Muskeln oft noch mehr verkrampfen und somit auch schmerzen.

Entzündliche Ursachen von Flankenschmerzen können mit Symptomen wie Abgeschlagenheit und Fieber einhergehen. Bei Harnwegsinfekten treten zudem Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen sowie häufiger Harndrang auf.

Flankenschmerzen können auch durch ein Trauma im Rahmen eines Unfalls oder bei Sport mit starkem Körpereinsatz entstehen. Ein Stoß in die entsprechende Region kann einen leichten Bluterguss (Hämatom) verursachen, aber auch zu Schäden an den inneren Organen, etwa den Nieren führen..

Obwohl Flankenschmerzen nicht immer mit schweren organischen Erkrankungen zusammenhängen, ist es wichtig, frühzeitig einen Arzt aufzusuchen, der die genauen Ursachen feststellen und gegebenenfalls behandeln kann.

Bei Flankenschmerzen richtet sich die Therapie nach den jeweiligen Ursachen. Daher ist eine genaue Beschreibung der Schmerzen und der Umstände, unter denen sie auftreten, entscheidend. Zur Diagnose der Flankenschmerzen führt der Arzt verschiedene Untersuchungen durch, zum Beispiel einen Ultraschall, eine Urinuntersuchung oder er fertigt ein Blutbild an.

Die entsprechende Behandlung der Flankenschmerzen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Bei oberflächlichen Verletzungen, Prellungen und Schmerzen durch Rückenprobleme reichen oft Salben und Wärme- oder eine Kältetherapie. Probleme mit den Nieren erfordern allerdings oft eine Behandlung mit Medikamenten. In manchen Fällen ist auch eine Operation notwendig.




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