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Fieber: Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda Redaktion (23. Januar 2015)

Fieber ist ein häufiges Symptom bei zahlreichen Erkrankungen und kann viele Ursachen haben. Vor allem Infektionskrankheiten und Entzündungen, die durch Bakterien, Viren und Pilze ausgelöst werden, gehen oft mit Fieber einher. Beispiele sind:

Mit hohem Fieber äußert sich ebenfalls eine Blutvergiftung (Sepsis).

Klassische Reise-Fieberkrankheiten sind unter anderem:

Ein charakteristischer Fieberverlauf ist außerdem Symptom der Malaria.

Auch die gängigen Kinderkrankheiten gehen meist mit Fieber einher, zum Beispiel:

Bei kleinen Kindern nimmt das Drei-Tage-Fieber einen typischen Fieberverlauf.

Fieber tritt außerdem bei Autoimmunkrankheiten wie der Sarkoidose und dem rheumatischen Fieber sowie bei einem geschwächtem Immunsystem, zum Beispiel bei AIDS, auf.

Als Tumorfieber bezeichnet man Fieber, das im Rahmen von Krebserkrankungen (z.B. bei Leukämie oder Lymphomen) vorkommt.

Auch veränderte Hormonwerte können bei Fieber zu den Ursachen gehören. Diese treten beispielsweise bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) auf oder im Rahmen hormoneller Schwankungen vor der Menstruation (prämenstruell). Generell steigt die Körpertemperatur bei Frauen nach dem Eisprung um etwa 0,5 Grad Celsius an.

Fieber kann auch durch eine zentrale Störung im Temperaturzentrum bedingt sein sowie durch Überwärmung bei extrem hoher Außentemperatur (bis hin zum Sonnenstich und Hitzschlag).

Als sogenanntes Resorptionsfieber oder aseptisches Fieber bezeichnet man Fieber, das durch die Aufnahme von körpereigenen Eiweißen – zum Beispiel nach einem Herzinfarkt, nach Blutungen und Verbrennungen – auftritt. Außerdem können Gifte, zum Beispiel die Inhalation von Metalldämpfen, und bestimmte Arzneimittel Fieber verursachen ("Drug Fever" oder sog. DRESS-Syndrom).




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