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Erbrechen (Emesis, Vomitus): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (07. März 2014)

Leichtes und schnell vorübergehendes Erbrechen erfordert in der Regel keinen Arztbesuch. Sehr starkes, lang andauerndes Erbrechen (Emesis, Vomitus) und das Erbrechen von Blut sind jedoch dringende Gründe, eine sichere Diagnose durch den Arzt stellen zu lassen. Er versucht, die Ursache des Erbrechens zu ermitteln, und stellt dazu zunächst einige Fragen:

  • Seit wann tritt das Erbrechen auf?
  • Wie oft kommt es zu Erbrechen?
  • Was wird erbrochen? (beispielsweise klare Flüssigkeit, Speisereste, Blut).

Die Betroffenen sollten dem Arzt mitteilen, ob noch weitere Beschwerden neben dem Erbrechen vorliegen – wie Durchfall oder Fieber. Bei Erbrechen ist neben Durchfall aber auch das Thema Übelkeit wichtig. Deshalb stellt der Arzt auch Fragen wie:

  • Ist Ihnen vor dem Erbrechen längere Zeit übel?
  • Oder müssen Sie sich plötzlich übergeben, ohne dass Ihnen zuvor lange übel war?
  • Klagen Sie oft über Übelkeit, ohne dass Sie sich erbrechen müssen?

Übelkeit ohne Erbrechen kann die Vorstufe eines Brechanfalls sein oder zumindest dieselbe Ursache haben wie eine Emesis.

Außerdem erfragt der Arzt, was der Betroffene in den letzten Tag gegessen hat und wann er zuletzt etwas zu sich genommen hat. Von Interesse sind ebenfalls die Einnahme von Medikamenten, bestehende Vorerkrankungen und bei Frauen der Zeitpunkt der letzten Regelblutung. Diese und weitere Informationen geben dem Arzt wichtige Hinweise auf die Ursache der bestehenden Übelkeit und für das Erbrechen.

Danach folgt eine gründliche körperliche Untersuchung und in manchen Fällen eine Blutentnahme.

Ist eine Magen-Darm-Infektion die Ursache für das Erbrechen, reichen diese Diagnose-Maßnahmen oftmals aus. Bei anderen vermuteten Ursachen des Erbrechens sind aber weitere Untersuchungen sinnvoll. Infrage kommen:




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