Durst: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (23. Februar 2017)

Auch wer ständig viel Durst hat, benötigt nicht unbedingt eine Therapie: Es ist völlig normal, dass Sie durstig sind, wenn SIe zu wenig getrunken, zu viel Salz zu sich genommen oder Flüssigkeit verloren haben (z.B. durch Schwitzen oder Alkoholkonsum). Nur ein krankhaft vermehrter Durst macht eine Behandlung notwendig.

Übermäßig starker Durst oder ein ständiges Durstgefühl trotz ausreichender Trinkmenge ist ein Symptom für eine Störung oder Erkrankung. Bei krankhaftem Durst zielt die Therapie deshalb vor allem darauf ab, die Grunderkrankung zu behandeln.

So steckt zum Beispiel häufig ein Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) hinter einem gesteigerten Durst. Wenn sich die Blutzuckerwerte durch eine entsprechende Therapie normalisiert haben, stellt sich auch wieder ein normales Durstgefühl ein.

Auch Menschen mit Diabetes insipidus (Wasserharnruhr) haben praktisch immer – auch nachts – Durst. Hier besteht die Behandlung darin, den gestörten Elektrolythaushalt auszugleichen und gegen die jeweilige Ursache vorzugehen.


Wie steht es um Ihre Gesundheit?




Symptom-Check