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Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Gynäkologie
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Stand: 28. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei Brennen in der Scheide (Scheidenbrennen) sind bakterielle Scheidenentzündungen (bakterielle Vaginose, Vaginitis, Kolpitis) häufige Ursachen. Sie äußern sich unter anderem durch Ausfluss mit fischigem Geruch. Auch eine Scheidenpilzinfektion (Vaginalpilz) ruft Brennen und Juckreiz in der weiblichen Genitalregion hervor, häufig auch mit Ausfluss, ist oft sehr langwierig und schwer zu behandeln.
Neben unspezifischen Genitalinfektionen können sexuell übertragbare Krankheiten (STD) wie die Gonorrhoe (Tripper) zu Scheidenentzündungen mit Brennen, Juckreiz, Schmerzen, Ausfluss und weiteren Beschwerden führen. Sind auch die Bartholindrüsen in der Scheide entzündet, spricht man von einer Bartholinitis.
Brennen in der Scheide kann noch weitere Ursachen haben. Eine davon ist die Kontaktallergie, zum Beispiel auf ein Waschmittel, ein Toilettenpapier, eine Intimseife oder eine Intimlotion. Das Brennen kann auch durch eine mechanische Reizung (z.B. beim Waschen der Intimregion) verursacht werden.
Manchmal stecken auch Harnweginfekte wie eine Blasenentzündung (Zystitis) oder Harnröhrenentzündung (Urethritis) hinter dem Scheidenbrennen. Dann kommen Probleme und Brennen beim Wasserlassen hinzu.
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