Brennen in der Scheide: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (09. Juli 2015)

Brennen in der Scheide wird je nach Ursache unterschiedlich behandelt. Scheidenpilzinfektionen erfordern Antimykotika, also speziellen Medikamente gegen Pilze. Als Wirkstoffe eignen sich Imidazole oder Nystatin.

Bei bakteriellen Scheidenentzündungen werden Antibiotika eingesetzt.

Die Wirkstoffe werden meist örtlich in Form von Salbe, Creme oder Scheidenzäpfchen eingesetzt.

In manchen Fällen müssen die betroffenen Frauen die Medikamente auch in Tablettenform einnehmen, damit die Substanzen im ganzen Körper wirken.

Außerdem sollten Sie grundsätzlich auf eine gute Intimhygiene achten:

  • Verzichten Sie beim Waschen des Intimbereichs auf Seifen, Intimwaschlotionen u.Ä. – klares Wasser reicht völlig aus.
  • Wischen Sie sich nach dem Stuhlgang immer von vorne nach hinten ab.
  • Verzichten Sie unmittelbar nach dem Analverkehr oder Oralverkehr auf ungeschützten vaginalen Geschlechtsverkehr.
Vor allem bei sexuell übertragbaren Krankheiten wie Gonorrhö (Tripper) oder Trichomoniasis vaginalis ist es notwendig, den Sexualpartner mitzubehandeln, besonders, wenn die Infektion wiederholt auftritt.

Zudem ist es ratsam, sich beim Geschlechtsverkehr mit Kondomen vor sexuell übertragbaren Infektionen zu schützen, besonders wenn der Sexualpartner häufiger wechselt.


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