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Brennen beim Wasserlassen: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (17. Februar 2015)

Bei Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen richtet sich die Therapie nach der jeweiligen Ursache. Eine bakterielle Entzündung der Harnblase oder Harnröhre (Blasenentzündung, Harnröhrenentzündung) behandelt der Arzt mit Antibiotika (z.B. Ciprofloxacin, Amoxicillin, Cotrimoxazol).

Um bei Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen die Therapie zu unterstützen, sollten Betroffene außerdem reichlich trinken (z.B. in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee), um die Erreger schneller aus den Harnwegen auszuschwemmen.

Kleinere Blasen- und Harnröhrensteine kann der Arzt häufig im Rahmen einer Endoskopie der Harnblase und Harnröhre (Urethrozystoskopie) entfernen. Ab einer bestimmten Größe zertrümmert er die Steine vorher mit Ultraschallsonden (extrakorporale Stoßwellentherapie). In manchen Fällen kann auch eine Operation notwendig sein.

Sind die Schmerzen und das Brennen beim Wasserlassen Symptom einer anderen Grunderkrankung, ist die Therapie dieser Erkrankung erforderlich, etwa die Behandlung einer Krebserkrankung (z.B. mit Chemotherapie, Strahlentherapie, Operation) oder einer sexuell übertragbaren Krankheit (z.B. mit Antibiotika oder antiviralen Medikamenten).

Gegen die Schmerzen und das Brennen beim Wasserlassen können neben der Therapie der Grunderkrankung auch Schmerzmittel (Analgetika) und krampflösende Medikamente (Spasmolytika) helfen. Hängen die Beschwerden mit einer Reizblase zusammen, können unter Umständen Beckenbodentraining und Entspannungsverfahren (z.B. autogenes Training) sinnvoll sein.




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