Brennen beim Wasserlassen: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (03. Januar 2017)

Bei Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen ist eine ärztliche Diagnose wichtig – denn es geht darum herauszufinden, was die Beschwerden hervorruft. Erste Hinweise auf die mögliche Ursache kann eine genaue Beschreibung der Beschwerden liefern. Hierzu fragt der Arzt zum Beispiel,

  • ob das Brennen eher zu Beginn oder am Ende der Harnentleerung auftreten,
  • ob häufiger Harndrang besteht
  • oder ob Blut im Urin sichtbar ist.

Die Urinuntersuchung gehört bei Brennen beim Wasserlassen zu den wichtigsten Diagnose-Methoden. Mithilfe dieser Untersuchung kann der Arzt mögliche Erreger wie Bakterien oder Pilze im Urin bestimmen. Vermutet er sexuell übertragbare Krankheiten als Ursache für die Schmerzen beim Wasserlassen, nimmt er zur Diagnose auch eine Blutprobe und einen Abstrich, aus dem eine Bakterienkultur angelegt wird.

Weitere Untersuchungen können ebenfalls sinnvoll sein, zum Beispiel:

Wenn der Arzt Erkrankungen der Prostata vermutet, tastet er die Prostata über den Enddarm ab und bestimmt den Wert eines speziellen Eiweißes im Blut, des prostataspezifischen Antigens (PSA).