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Blähungen (Flatulenz), Meteorismus: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. Januar 2014)

Bei Blähungen richtet sich die Therapie auch nach der genauen Ursache. Blähungen sind in den meisten Fällen harmlos und entstehen oft durch falsche Essgewohnheiten. Dennoch sollte der Arzt vorsichtshalber eine organische Ursache ausschließen.

Oft sind keine besonderen Mittel gegen Blähungen notwendig, um die Beschwerden zu lindern. Wenn Sie unter einem Blähbauch (Meteorismus) und starkem Abgang von Darmgasen (Flatulenz) leiden, sollten Sie zunächst bei Ihrer Ernährung ein paar Tipps beherzigen:

  • Achten Sie auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung.
  • Meiden Sie blähende Speisen wie Erbsen, Linsen, Sellerie oder Rosenkohl.
  • Häufigere, kleinere Mahlzeiten sind oft besser verträglich als große Portionen.
  • Essen Sie langsam und kauen Sie gründlich.
  • Vermeiden Sie es, beim Essen viel zu sprechen. Dadurch sinkt das Risiko, zu viel Luft zu schlucken.
  • Verzichten Sie auf Getränke, die viel Kohlensäure enthalten.
  • Künstliche Süßstoffe sollten Sie ebenfalls von Ihrem Speiseplan streichen, da diese Blähungen hervorrufen können.

Generell sollten Sie sich ausreichend bewegen und ausreichend trinken und somit für einen geregelten Stuhlgang sorgen. Ein Verdauungsspaziergang nach dem Essen ist hier ein guter Anfang.

Bevor Sie Mittel gegen Blähungen einnehmen, ist es sinnvoll, von einem Arzt klären zu lassen, ob Sie bestimmte Speisen oder Getränke nicht vertragen. Wenn Sie auf diese verzichten, lösen sich oft auch die Blähungen in Luft auf. Wer sich eine mögliche Ernährungsumstellung alleine nicht zutraut, kann bei Blähungen eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen.

Helfen diese einfachen Maßnahmen nicht ausreichend, gibt es außerdem unter anderem folgende Mittel gegen Blähungen:

  • Entschäumer-Präparate (wie Dimeticon, Simeticon) als Kautabletten oder Suspension. Entschäumer-Präparate zerstören die Gasblasen im Darm. Bei chronischen Blähungen haben sich Entschäumer allerdings nicht bewährt.
  • Verdauungsenzyme (z.B. Pankreas-Pulver, Pankreatin) in Tablettenform. Verdauungsenzyme eignen sich als Therapie bei Blähungen, die auf einer Schwäche der Bauchspeicheldrüse beruhen.

Krampflösende Schmerzmittel, sog. Spasmolytika (wie Butylscopolamin), sowie Medikamente, welche die Darmmuskulatur entspannen (wie Mebeverin) kommen als Mittel gegen Blähungen, die mit Bauchkrämpfen einhergehen, infrage.

Wenn Sie Blähungen haben, die auf bestimmte Medikamente zurückzuführen sind, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, ob Sie das Präparat absetzen oder auf ein anderes Medikament ausweichen können.

Sollte den Blähungen eine bestimmte Erkrankung – etwa des Darms – zugrunde liegen, lassen Sie diese behandeln. Sind Angst oder Stress die Ursache für Blähungen, kann Ihnen gegebenenfalls eine psychologische Behandlung helfen.




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