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Bewusstlosigkeit (Ohnmacht, Koma)

(Stand: 30. August 2010)

Bewusstlosigkeit: Definition

Das Bewusstsein ist die Fähigkeit, die Umwelt wahrzunehmen und mit ihr zu kommunizieren – bei Bewusstlosigkeit ist die Wahrnehmung von äußeren Reizen, Personen und der Umwelt beeinträchtigt.

Man unterscheidet folgende Bewusstseinsgrade:

  • Bewusstseinsklarheit: uneingeschränkte Wahrnehmung der Umwelt
  • Benommenheit: leichte Beeinträchtigung der Bewusstseinsklarheit, Schläfrigkeit
  • Somnolenz: Schläfrigkeit; der Betroffene ist aber erweckbar
  • Sopor: hochgradige Schläfrigkeit; der Betroffene ist kaum erweckbar
  • Koma: Bewusstlosigkeit; der Betroffene ist nicht erweckbar, zeigt keine Reaktion auf Schmerzreize

Die Ohnmacht ist eine vorübergehende Bewusstseinsstörung, ausgelöst durch eine Minderversorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Sie wird oft auch als Synkope oder schwerer Schwindelanfall bezeichnet. Ohnmächtige sind kurzzeitig nicht bei Bewusstsein, erlangen dieses aber in der Regel innerhalb einer Minute wieder. Geht die Ohnmacht aber in eine tiefere Bewusstlosigkeit über, so müssen Maßnahmen ergriffen werden, damit keine bleibenden Schäden an Gehirn und anderen Organen entstehen.

Weiterlesen: Bewusstlosigkeit: Ursachen

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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