Schmerzen im Bein (Beinschmerzen): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (19. August 2016)

Bei Schmerzen im Bein ist nicht immer eine ärztliche Untersuchung notwendig – häufig handelt es sich um eine harmlose Ursache wie einen Muskelkater. Dann verschwinden die Beschwerden nach wenigen Tagen von allein. Wenn die Beinschmerzen allerdings,

  • länger anhalten,
  • sehr stark sind,
  • damit einhergehen, dass ein oder mehrere Gelenke im Bein entzündlich geschwollen und überwärmt sind oder
  • nach einem Unfall / einer Verletzung auftreten,

sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, damit dieser eine genaue Diagnose stellen kann.

Der Arzt muss zunächst wissen,

  • wo genau im Bein die Schmerzen auftreten,,
  • wie sie sich anfühlen (z.B. ziehend, stechend, brennend),
  • wann sie auftreten (z.B. nur bei Belastung oder auch im Ruhezustand) und
  • ob Sie noch andere Beschwerden haben.

Wichtig ist auch, seit wann der Schmerz besteht, ob Sie Ihr Bein eventuell ungünstig belastet haben oder ob ein Unfall die Ursache für die Beinschmerzen sein könnte. Sofern Vorerkrankungen bestehen, sollten Sie diese im Arztgespräch auf jeden Fall erwähnen, etwa:

Der Arzt untersucht Ihr Bein gründlich und führt verschiedene Bewegungstests durch, um herauszufinden, was die Beinschmerzen verursacht. Dabei achtet er auf Gelenkschwellungen, einen möglichen Gelenkerguss und ob die Beweglichkeit des Beins eingeschränkt ist. Außerdem untersucht der Arzt beispielsweise, ob Krampfadern zu sehen sind, ob Muskeln verkürzt sind und ob der Puls am Bein und am Fuß fühlbar ist.

Je nach vermuteter Ursache der Beinschmerzen sind möglicherweise weitere Untersuchungen notwendig, um die Diagnose zu sichern, etwa: