Bauchkrämpfe: Therapie

Veröffentlicht von: Till von Bracht (31. März 2016)

Bauchkrämpfe bedürfen meistens keiner speziellen Therapie, da sie oft harmlos sind. Mit Ruhe und Entspannung, einer Wärmflasche sowie einem warmen Tee (z.B. Pfefferminz-, Kümmel-, Kamillen-, Fenchel- oder Anistee) verschwinden viele Bauchkrämpfe oft nach kurzer Zeit.

Wichtig ist auch, auf eine gesunde, nicht belastende Ernährung (wenig Fett, Alkohol und blähende Speisen) zu achten.

Wenn Sie ausreichend trinken (etwa 1,5 bis 2 Liter pro Tag), viele Ballaststoffe zu sich zu nehmen und sich regelmäßig zu bewegen, fördern Sie die natürliche Darmbewegung und somit die Verdauung.

Die ursächliche Behandlung von Bauchkrämpfen richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung. Vor allem bei länger andauernden, kolikartigen oder sehr starken Bauchkrämpfen ist es wichtig, die Ursache der Beschwerden herauszufinden. Reichen bei einer "einfachen" Verstopfung oftmals abführende Maßnahmen aus, so können bei bestimmten Darminfekten Antibiotika notwendig sein. Bei Gallensteinen oder Darmtumoren als Ursache der Bauchkrämpfe ist eine Operation zumeist die geeignete Therapie.

Medikamentös können bei starken Bauchkrämpfen sogenannte Spasmolytika helfen, also krampflösende Schmerzmittel wie Butylscopolamin, sowie die Darmmuskulatur entspannende Medikamente wie Mebeverin und Phytotherapeutika (pflanzliche Mittel mit Pfefferminze, Kümmel, Kamille, Fenchel oder Anis).


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