Sputum (Auswurf): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. September 2016)

Wenn Sie unter Sputum (Auswurf) leiden, richtet sich die Therapie in der Regel danach, welche Erkrankung zu dem vermehrt abgehusteten Schleim führt.

So sind bei bakteriellen Infekten der Atemwege gegebenenfalls Antibiotika notwendig. Bei einer akuten Bronchitis hilft es oft, ausreichend zu trinken, sich warm zu halten und sich zu schonen.

Bei produktivem, also mit Auswurf verbundenem Husten können zur Therapie schleimlösende und auswurffördernde Mittel (Sekretolytika, Mukolytika, Expektorantien) als Tabletten, Säfte und Inhalationen zum Einsatz kommen. Diese sogenannten "Hustenlöser" vermindern die Zähigkeit (Viskosität) des Schleims und machen ihn dadurch flüssiger, sodass der Patient das Sputum besser abhusten kann.

In Hustenlösern enthaltene Wirkstoffe sind unter anderem

Hustenreizstillende Mittel (Antitussiva) werden eher gegen trockenen Reizhusten und seltener bei Husten mit Auswurf eingesetzt. Um die Schleimhautentzündung im Hals und in den Bronchien zu lindern, können in bestimmten Fällen entzündungshemmende Mittel wirken (z.B. kortisonhaltige Inhalationen).

Wenn Sie Raucher sind: (Nicht nur) bei Husten und Auswurf sollten Sie das Rauchen so gut es geht vermeiden!

Schleimlösende Medikamente machen die Atemwege frei. Wie das funktioniert, veranschaulicht Ihnen unser Video.


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