Sputum (Auswurf): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. September 2016)

Sputum (Auswurf) ist nicht gleich Sputum: Farbe, Menge und Konsistenz können dem Arzt wichtige Hinweise darauf geben, welche Erkrankung dahintersteckt.

Zunächst wird der Arzt einige Fragen zu den genauen Beschwerden stellen, zum Beispiel:

  • Wann sind Husten und Auswurf das erste Mal aufgetreten?
  • Wie viel Auswurf haben Sie?
  • Welche Farbe und Konsistenz hat das Sputum?
  • Haben Sie noch weitere Symptome wie Halsschmerzen, Schnupfen, Kopfschmerzen und Heiserkeit?
  • Leiden Sie an Vorerkrankungen, Allergien und Unverträglichkeiten?
  • Nehmen Sie derzeit Medikamente ein?
  • Rauchen Sie? Und wenn ja: wie viel?

Es folgt eine gründliche Untersuchung von Hals, Rachen und Oberkörper. Der Arzt horcht Lunge und Herz mit einem Stethoskop ab.

Wenn das Sputum blutig ist, muss der Arzt auch klären, ob der Auswurf tatsächlich aus den Atemwegen stammt – denn es ist auch möglich, dass der Patient das Blut erbrochen hat, das heißt, dass das Blut aus dem Magen stammt.

In der Regel ordnet der Arzt eine Blutentnahme an, damit das Blut auf Entzündungswerte oder Krankheitserreger getestet werden kann. Auch das Sputum selbst wird im Labor auf Keime untersucht – zum Beispiel auf Erreger einer Tuberkulose. Die Zellen, die sich im Sputum befinden, werden genau unter dem Mikroskop betrachtet.

Je nach Untersuchungsergebnis sind bei Auswurf zusätzliche Untersuchungen sinnvoll. Blutbeimischungen im Auswurf etwa sollte man insbesondere bei Rauchern immer durch weitere Untersuchungen abklären lassen.

Zu möglichen weiterführenden Untersuchungen zählen etwa

Dauern Husten und Auswurf länger an, ist das Sputum blutig und / oder eitrig gefärbt oder haben Sie weitere Beschwerden, sollten Sie die Ursache beim Arzt abklären lassen!


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