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Atemnot (Dyspnoe): Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. März 2015)

Atemnot (Dyspnoe) kann verschiedene Ursachen haben. So rufen mitunter äußere Umstände Atembeschwerden hervor, zum Beispiel Sauerstoffmangel in großen Höhen, eine Rauchvergiftung oder ein Fremdkörper in den Luftwegen.

Auch psychische Ursachen (z.B. wenn psychische Faktoren ein Hyperventilationssyndrom hervorrufen) können zu Atemnot führen. Vor allem Raucher und Menschen mit bestimmten Herz- und Lungenerkrankungen leiden häufig unter organisch bedingten, chronischen (dauerhaft bestehenden) Atembeschwerden.

Zu den Lungenkrankheiten, die bei Atemnot als Ursachen infrage kommen, gehören zum Beispiel:

Zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die zu Atemnot führen können, zählen unter anderem:

Auch Infektionskrankheiten können zu Atemnot führen. Beispiele sind:

Bei bestimmten Kehlkopf- und Luftröhrenerkrankungen, bekommt man schlechter Luft. Dies kann etwa der Fall sein bei:

  • Kehldeckelentzündung (Epiglottitis)
  • Kehlkopfschwellung (Glottisödem)
  • Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom)
  • Luftröhrenentzündung
  • Luftröhrenverengung (Trachealstenose)
  • Luftröhrentumoren

Dyspnoe kann weitere Ursachen haben: So können Allergien ebenso zu Atemnot führen wie neurologische Erkrankungen (durch Schädigung des Atemzentrums im Gehirn).

Wer nachts zum Beispiel stark schnarcht, kann unter einem Schlafapnoe-Syndrom leiden. Dabei kommt es mehrmals pro Nacht zu Atempausen – diese im Schlaf auftretende Atemnot führt dazu, dass die Betroffenen in der Nacht immer wieder aufwachen (sog. Arousals) und sich folglich tagsüber müde und abgeschlagen fühlen.

Eine Atemnot kann auch entstehen, wenn die Atemwege verlegt sind, etwa durch vergrößerte Gaumen- und Rachenmandeln, Speiseröhrenerkrankungen oder eine stark vergrößerte Schilddrüse (Struma).



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