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Aszites (Bauchwassersucht)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Juli 2014)

© Jupiterimages/iStockphoto

Aszites ist der medizinische Fachausdruck für Bauchwassersucht, die umgangssprachlich oft als "Wasser im Bauch" oder "Wasserbauch" bezeichnet wird. Durch einen Aszites kann sich der Bauchumfang des Betroffenen beträchtlich vergrößern.

Ein Aszites entsteht, wenn sich in der freien Bauchhöhle – also nicht innerhalb der Organe, sondern zwischen den Bauchorganen, wie Magen, Darm oder Leber – wässrige Flüssigkeit ansammelt.

Bauchwassersucht kann verschiedene Ursachen haben. Vor allem Erkrankungen, die zu einem Eiweißmangel (Hypalbuminämie) führen, können einen Aszites hervorrufen. In wolhabenden Ländern tritt Wasser im Bauch meist im Rahmen von chronischen Lebererkrankungen oder Nierenerkrankungen (z.B. Niereninsuffizienz) auf. In Entwicklungsländern zählt Mangelernährung zu den Hauptursachen für Aszites: Die "Hungerbäuche" von unterernährten Kindern sind typische Beispiele für diese Form des Bauchwassersucht

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Aszites entsteht außerdem durch Krankheiten, die einen Blutstau im Bauchraum hervorrufen und damit den Druck in den Blutgefäßen erhöhen – vor allem in der sogenannten Pfortader (portale Hypertension). Hier spielen neben Herzkrankheiten wie etwa eine Herzschwäche vor allem Erkrankungen der Leber (z.B. Leberzirrhose) eine wichtige Rolle. Weitere mögliche Ursachen von Aszites sind Entzündungen oder Krebserkrankungen.

Kleinere Mengen Flüssigkeit in der Bauchhöhle verursachen meist wenig oder gar keine Beschwerden. Größere Flüssigkeitsmengen können allerdings zu einer ausgeprägten und auffälligen Bauchschwellung führen. Wichtige Aufgaben des Arztes sind dann:

  • Der Arzt muss feststellen, ob es sich bei der Schwellung tatsächlich um einen Aszites handelt.
  • Er muss herausfinden, was genau zur Bauchwassersucht geführt hat.
  • Der Arzt muss eine geeignete Therapie beginnen.

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