Armschmerzen: Therapie

Veröffentlicht von: Till von Bracht (12. Dezember 2016)

Die Behandlung der Armschmerzen hängt in erster Linie von der jeweiligen Ursache ab und kann deshalb sehr unterschiedlich sein.

Akute Schmerzen im Arm nach kurzzeitiger Fehl- oder Überlastung zum Beispiel verschwinden oft ganz von alleine. Unter Umständen sind Salbenverbände oder eine Gipsschiene notwendig, um den Arm ruhig zu stellen (z.B. beim Tennisarm).

Auch bestimmte Medikamente können gegen Entzündungen und Schmerzen im Arm helfen. Hierfür verordnet der Arzt häufig entzündungshemmende Schmerzmittel als Tabletten oder Pflaster, zum Beispiel Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Diclofenac. Bei starken Gelenkbeschwerden und Schmerzen im Arm können Gelenkinjektionen und Gelenkspülungen mit Kortisonpräparaten oder örtlichen Betäubungsmitteln (z.B. Bupivacain) helfen.

Bei einigen Ursachen von Armschmerzen ist eine konservative Therapie jedoch nicht wirksam – das heißt, in diesem Fall ist eine Operation notwendig. Entstehen die Schmerzen im Arm zum Beispiel durch sogenannte Engpasssyndrome (Impingementsyndrom), muss ein Chirurg die dabei abgedrückten Nerven, Muskeln und Blutgefäße gegebenenfalls operativ entlasten. Das heißt, er schafft durch die Operation wieder Platz im Gewebe. Gelenkschäden kann der behandelnde Arzt heutzutage oftmals im Rahmen einer Arthroskopie (Gelenkspiegelung) operieren.

Unterstützend sind bei Armschmerzen weitere Therapie-Maßnahmen sinnvoll:

Ob Sie bei den jeweils vorliegenden Armschmerzen unterstützend zur Therapie den Arm eher schonen oder bewegen, wärmen oder kühlen sollten, hängt von der jeweiligen Ursache ab. Dies sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten besprechen.


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