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Strahlenbelastung durch Rauchen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (17. Februar 2011)

© Jupiterimages/iStockphoto

Dass Rauchen gesundheitsschädlich ist, ist kein Geheimnis. Aber dass man auch einer Strahlenbelastung durch Rauchen ausgesetzt sein könnte, ist vielen Menschen unbekannt. Tatsache ist aber: Wer Tabak konsumiert, kommt mit einer leicht erhöhten radioaktiven Strahlung in Kontakt. Und auch Passivraucher haben darunter zu leiden: Wenn sie unfreiwillig Zigarettenrauch inhalieren, gelangen radioaktive Substanzen in ihre Lunge – das Krebsrisiko erhöht sich.

Strahlenbelastung durch Rauchen – ist die Zigarette wirklich eine Quelle radioaktiver Substanzen? In der Regel denkt ein Raucher wohl kaum darüber nach, inwieweit er beim Inhalieren radioaktiver Strahlung ausgesetzt sein könnte. Fakt ist: Tabakrauch besteht nicht nur aus Nikotin, sondern aus mehr als 4.000 einzelnen, teilweise hochgiftigen Substanzen wie Blausäure, Kohlenmonoxid oder Ammoniak. Im Tabakrauch sind diverse Stoffe enthalten, deren krebserregende Wirkung bereits erwiesen ist. Solche krebserregenden Stoffe werden auch Kanzerogene genannt. Hierzu zählen beispielsweise Nitrit, Benzol, Arsen, Blei, Cadmium, Formaldehyd – aber auch Radon und sein hochgiftiges Zerfallsprodukt, das radioaktive Polonium-210. Polonium erhielt seinen Namen von seinen Entdeckern Marie und Pierre Curie, die das Element 1897 nach ihrer Heimat Polen benannten.

Die Strahlenbelastung durch Rauchen ist nicht zu unterschätzen: Das Element Polonium-210 ist mit ein Grund dafür, dass Rauchen einen der größten Risikofaktoren für Lungenkrebs darstellt. Das Metall ist das Zerfallsprodukt eines in der Natur vorkommenden Gases: des Radons.

Polonium-210 ist nur dann gefährlich für einen Menschen, wenn es direkt in den Körper aufgenommen wird (sog. Inkorporation), so zum Beispiel über eine Wunde, über die Nahrung – oder durch das Rauchen einer Zigarette (Inhalation).

Wer den Glimmstängel zukünftig verschmäht, sorgt nicht nur bei Nichtrauchern für Wohlwollen, sondern vermindert gleichzeitig auch die Strahlenbelastung durch Rauchen in seinem Körper – und somit auch die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken.


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