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Strahlenbelastung durch Pilze

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (31. Oktober 2007)

© Jupiterimages/iStockphoto

Pilze sind für viele Menschen ein beliebtes Nahrungsmittel. Aufgrund des Unfalls von Tschernobyl im Jahre 1986 sind Pilze jedoch in einigen Regionen Deutschlands immer noch mit radioaktivem Cäsium-137 (sog. Radiocäsium) belastet. Daher dürfen Wildpilze offiziell nur dann verkauft werden, wenn sie nicht mehr als 600 Becquerel Cäsium-137 pro Kilogramm enthalten. Dabei hängt es sowohl von der Pilzart als auch vom Standort ab, wie hoch die jeweiligen Strahlenkonzentrationen sind: So gelten die Pilze im süddeutschen Raum oder Österreich als besonders belastet: Sie sind etwa zehnmal höher kontaminiert als zum Beispiel Wildpilze im Norden Deutschlands. Pilze aus gezüchteten Kulturen sind dagegen kaum belastet. Zudem können einige Pilzarten leichter Cäsium-137 ansammeln als andere.

Für viele Pilzliebhaber ist jedoch das Sammeln im Wald ein Muss. Aber wie hoch ist die Strahlenbelastung wirklich? Und welche gesundheitlichen Auswirkungen kann der Verzehr von selbst gesammelten Pilzen haben?


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