Strahlenbelastung durch Pilze: Abklingen der Radioaktivität

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (31. Oktober 2007)

Das in Waldböden seit dem Reaktorunfall von Tschernobyl vorhandene Cäsium-137 wird zum Teil von Pflanzen und Pilzen aufgenommen und gespeichert. Die Strahlungsaktivität von Cäsium-137 nimmt aufgrund der langen Halbwertszeit von etwa 30 Jahren nur langsam ab. Abgestorbene Pflanzenteile fallen wieder auf den Boden, verrotten und geben dabei auch wieder gespeichertes radioaktives Cäsium-137 frei. Die Strahlungsbelastung nimmt vor allem durch den langsamen radioaktiven Zerfall des Cäsiums ab und nur zu geringen Anteilen dadurch, dass sich Bodenanteile langsam durch natürliche Prozesse nach unten verlagern.



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