Strahlenbelastung durch TV-Geräte und PC-Monitore: Strahlenbelastung

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (08. Dezember 2008)

Fernsehgeräte und Computerbildschirme sind genau wie alle anderen elektrischen Geräte im Haushalt und im Büro von niederfrequenten elektrischen und magnetischen Wechselfeldern umgeben. Bei PC-Monitoren und TV-Geräten beträgt die Frequenz der Wechselfelder 50 Hertz – das entspricht der Frequenz der Stromnetze – beziehungsweis zum Teil auch ein Vielfaches dieser 50 Hertz (Oberwellen).

Zusätzlich treten statische elektrische Felder sowie höherfrequente elektromagnetische Felder im Kilohertzbereich auf.

Besitzen die Geräte eine Bildschirmröhre (sog. Kathodenstrahlröhre oder Braunsche Röhre), ist außerdem eine schwache Röntgenstrahlung zu verzeichnen. In der Bildschirmröhre werden Elektronen auf den Leuchtschirm geschossen, um das Fernsehbild zu erzeugen. Dabei entsteht Röntgenstrahlung, wenn die durch Hochspannung im Vakuum beschleunigten Elektronen auf ein Hindernis treffen. Da verschiedene Teile eines TV-Geräts mit Tausenden von Volt arbeiten, kann potenziell Röntgenstrahlung entstehen. Diese wird jedoch durch den Bildröhrenaufbau fast zur Gänze abgeschirmt.

Dennoch tritt eine sehr niedrige Restmenge Röntgenstrahlung und ionisierende Strahlung aus den Geräten aus. Diese Strahlung bewegt sich allerdings in so niedrigen Bereichen, dass keine Gefahr von TV-Geräten oder PC-Monitoren anzunehmen ist – selbst wenn sich mehrere Bildschirmgeräte im Raum befinden.

Den neumodischen Flachbildschirmen fehlt die bei herkömmlichen Geräten verwendete Bildschirmröhre, sodass diese Geräte keinerlei Strahlung abgeben. Auch die elektromagnetischen Felder, die sich bei Betrieb der Geräte aufbauen, sind bei Flachbildschirmen merklich verringert.



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