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Röntgenpass und Strahlenpass: Schutz vor Strahlenschäden

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (26. März 2014)

Röntgenpass

In der Regel ist die Strahlenbelastung beim Röntgen relativ niedrig – zu häufiges und unnötiges Röntgen sollte man jedoch vermeiden. Der Röntgenpass sorgt für Überblick: Im Pass hält der Arzt alle durchgeführten Röntgenuntersuchungen und -behandlungen fest.

Röntgen ist ein einfaches, schnelles und kostengünstiges Verfahren, um verschiedene Bereiche des Körpers sichtbar zu machen. Kein Wunder, dass Röntgenuntersuchungen zu den häufig angewandten Methoden in der Medizin zählen. Der Röntgenpass dient dazu, sämtliche Strahlenbelastungen zu dokumentieren. Auf diese Weise werden

  • unnötige (doppelte) Behandlungen vermieden und
  • der Arzt kann aktuelle Befunde mit alten vergleichen.

Pflicht ist der Röntgenpass nicht – jedoch ist er sinnvoll, damit Patient und Arzt im Blick haben, wie viele und welche Untersuchungen bereits durchgeführt wurden. So erspart man sich unnötige Strahlenbelastungen.

Der Röntgenpass enthält Angaben über

  • das Datum der Röntgenuntersuchung bzw. -behandlung,
  • die jeweilige Körperregion, die geröntgt wurde,
  • die Art der Untersuchung bzw. Behandlung und
  • die Institution, in der die Untersuchung / Behandlung durchgeführt wurde.

Jeder hat das Recht auf einen Röntgenpass. Jede Praxis, die Röntgenuntersuchungen anbietet, ist verpflichtet, ihren Patienten Röntgenpässe anzubieten. Dies ist in der sogenannten "Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen" (Röntgenverordnung) festgelegt.

Wenn Sie einen Röntgenpass besitzen, denken Sie daran, ihn zum Arzt mitzubringen und legen Sie im den Pass vor jeder neuen Röntgenuntersuchung vor.

Röntgenpass.

Im Röntgenpass werden unter anderem Datum und untersuchte Körperregion eingetragen.

Wo bekomme ich den Röntgenpass?

Sie besitzen noch keinen Röntgenpass? Sie erhalten ihn

  • in jeder Arztpraxis,
  • in Institutionen, die Röntgenuntersuchungen durchführen oder
  • beim Bundesamt für Strahlenschutz.

Fragen Sie gegebenenfalls Ihren Arzt! Das Dokument ist kostenlos.






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